Granden, Gaukler und Gelehrte

Gastrezension von Salyana

Mit Granden, Gaukler und Gelehrte wartet Ulisses mit einem Sammelwerk der Meisterpersonen Südaventuriens auf. Dieses soll auf 208 Seiten die Landschaften vom Lieblichen Feld bis Maraskan und von den Tulamidenlanden bis zum Südmeer mit anschaulichen Charakteren füllen. Und nun schauen wir mal, was der rassige Süden Aventuriens so zu bieten hat.

Auf den ersten Blick

Granden, Gaukler und Gelehrte Cover Verena SchneiderWas jedem – so auch mir – wohl zuerst ins Auge springt, ist das Cover mit dem Bild von Verena Schneider und dem lila Buchrücken. Das lila Grundthema gefällt mir persönlich schon mal gut. Ebenso gibt es in dieser Hardcover-A4-Ausgabe auch noch ein Lesezeichenbändchen in eben gelobtem Lila. Was mir nicht ganz so gut gefällt, ist die Darstellung der Personen auf dem Cover, weil sie mehr wie aus einer zukünftigen Disneyproduktion wirken, denn als gestandene Charaktere der Straßen Südaventuriens. Dazu kommt die wie aus einem Goth-Fantasy-Roman entsprungene Protagonistin, eine bunte Tsa-Geweihte, die versucht, den plakativ übergewichtigen Sklavenhändler zu bekehren, usw. Ihr merkt, dass mir das Cover viele Aufhänger bietet. Aber das ist ja, wie so häufig, Geschmackssache.

Grundsätzlich macht es farblich als PDF auf meinem Bildschirm eine sehr gute Figur. In der Druckausgabe sind mir die Kontraste ein wenig zu dunkel. Die generelle Farbabstimmung ist angenehm und im positiven Sinn nicht aufregend. Es ist generell ein DSA-Cover, das mir im Ganzen besser gefällt als so manch ein anderes bisher. Meinen persönlichen Geschmack trifft es nicht wirklich, aber das ist ja nicht schlimm. An den Äußerlichkeiten soll es also schon mal nicht scheitern.

Durchgeblättert

Jede Seite in Farbe. Toll! In der Kopfzeile einer jeden Seite finden sich immer auf den geraden bzw. den ungerade Seiten wiederholende kleine Porträts von insgesamt zehn südaventurischen Charakteren. Auch hier sind diese für meinen Geschmack im Druck ein wenig zu dunkel. Die Porträts sind mit Ornamenten unterlegt, was mir sehr gefällt. Es passt nach Südaventurien, ist aber auch ein wenig kitschig. Die gesamte Seite ist sandfarben, zu den Rändern dunkler bzw. zum äußeren Rand graubraun werdend. Es wirkt alles in allem freundlich, warm und lädt zum Weiterblättern ein. Diese Gelassenheit und Ruhe wird für mein Empfinden von den sehr dunkelgrauen (schieferartigen) Infokästen mit weißer Schrift unterbrochen. Diese reißen mich im ersten Moment ein wenig aus dem Konzept, weil sie sehr dominierend wirken. Zusätzlich ist die Schrift weiß auf schwarzem Hintergrund, was mir ein wenig unglücklich erscheint, weil es den Komfort bei Lesen etwas beeinträchtigt. Da es aber immer nur kurze Einschübe zum Lesen sind, ist es als Stilmittel ok, aber nicht so heißblütig entspannt und wohlig warm, wie ich mir Südaventurien vorstellen würde.

Mit Dreizack und Gwen Petryl, die Efferdgeweihte - von Verena Schneider.

Mit Dreizack und Gwen Petryl, die Efferdgeweihte – von Verena Schneider.

Jeder der vorgestellten Meisterpersonen sind drei Seiten im Buch gewidmet, und jeder Charakter wird durch ein halbseitiges farbiges Ganzkörperportrait in das Bewusstsein gerufen. Wie immer tauchen sowohl männliche als auch weibliche Personenbeschreibungen auf, und gleich die Erste ist ein Exot – der Achaz-Stammeskrieger. Auch mal irgendwie was anderes, und das erfreut mich.

Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die meisten weiblichen Charaktere als durchaus bekleidet, gut genährt und gut gerundet durchgehen. Ich finde das wirklich schön. Ob und wie gut einem die Illustrationen der verschiedenen Künstler gefallen, ist Geschmackssache – mein Urteil fällt da gemischt aus. Am besten gefallen mir die Nandusgeweihte, die Efferdgeweihte und das freundliche Lächeln der Bildhauerin. Und ich denke, es sollte für jeden etwas dabei sein.

Weiter gibt es noch einen Anhang, in welchem dem Leser Handwerkszeug zur eigenständigen Meisterpersonenentwicklung bzw. zur Modifikation der Meisterpersonen an die Hand gegeben werden. So finden sich hier zum Beispiel eine Liste mit potentiellen Charaktereigenschaften und Ausrüstungsgegenständen, jede Menge aventurische Namen und (mir besonders positiv aufgefallen) Seelentiere sowie die diesen entsprechenden charakterlichen Attribute. Diesen Teil empfinde ich als übersichtlich und nützlich.

Durchgeblättert macht Granden, Gaukler und Gelehrte also einen positiven Eindruck auf mich und lädt ein, mal ein wenig genauer hin zu schauen.

Beim genaueren Hinsehen

Nach dem Vorwort wird einem noch eine Gebrauchsanleitung gegeben, wie dieses Werk am Geschicktesten zu nutzen ist. Weiter wird darauf hingewiesen, dass zum gesamten Verständnis und der Anwendung der dazugehörigen Regeln sechs weitere Regelwerke nötig sind (bspw. für Liturgien, Zauber, Kampfmanöver). Ja, hier finden wir das alte, sowohl geliebte als auch verhasste DSA-Phänomen der vielen ausschweifenden Regeln. Wer diese Regelwerke besitzt hat Glück, aber davon kann und sollte nicht zwingend immer ausgegangen werden.

Aber schauen wir doch mal ins Detail. Zuvor sei noch kurz erwähnt, dass jede Personenbeschreibung gleich aufgebaut ist. Eine kurze „Einfühlgeschichte“, gefolgt von Namensvorschlägen, Verhalten in Konfliktsituationen, grundsätzliche Darstellung des Charakters im Spiel, Abenteuervorschläge, und zum Schluss, rot umrandet, das Wichtigste: die Werte für verschiedene Varianten (unerfahren, erfahren, Veteran).

Dem Horas treu ergeben - die Dame vom Adlerorden - von Nele Klumpe.

Dem Horas treu ergeben – die Dame vom Adlerorden – von Nele Klumpe.

Der Einfachheit halber habe ich mir zur ersten Analyse den Charakter in der Mitte vorgenommen. Es handelt sich hierbei um ein weibliches Mitglied des Adlerordens mit einem recht grimmigen Portrait. Die etwas betagtere Dame trägt ein hochgeschlossenes grünes Kleid und einen dazu passenden Hut. Am Gürtel findet sich noch ein Rapier. Alles in allem eine anständig gekleidete ältere Dame mit Lebenserfahrung, welche die ein oder andere Sorge umtreibt.

Die Einfühlgeschichte mit dem Titel „Nach dem Ball“ finde ich gelungen, und sie würde Comto Ravendoza, seines Zeichens Marschall des Adlerordens, sehr zufrieden stimmen ob der gezeigten bedingungslosen Loyalität gegenüber Horas und Krone. Die Agentin stellt hier einen Verräter in einem Verhör über seine Machenschaften zur Rede und zeigt damit ganz deutlich, wo die wesentlichen Prioritäten des Adlerordens und damit des hier beschriebenen Charakters liegen. Die Geschichte nimmt knapp eine Seite ein und wird abgeschlossen mit einem der dunklen Kästen, in welchem typische Dienste (sofern angeboten) beschrieben sind. Dies finde ich einen sehr guten und aufklärenden Teil, weil ich für mich das ein oder andere Mal gar nicht so genau wusste, was der Charakter alles als Dienstleistung verkaufen kann und in welcher Preisregion sich diese Leistungen bewegen.

Die folgende Seite wird mit dem nächsten Infokasten begonnen und bietet Informationen über den Adlerorden an sich. Angeführt von der Namensliste (je fünf weibliche und männliche Namen mit Vor- und Familienname) folgen die Beschreibungen, die den Charakter von seinem Verhalten her weiter positionieren und das Verhalten in „klassischen“ Abenteuersituationen bzw. die Umstände, unter welchen der Spielercharakter auf diesen Nicht-Spielercharakter treffen kann, erläutern. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von dieser Seite halten soll und ob ich sie für nötig erachte. Ich ziehe mich daher auf sicheres Gebiet zurück und sage: Es hilft kleinere Unsicherheiten zu beseitigen, sofern diese vorhanden sind. Sollten aber größere Lücken oder Unsicherheiten vorhanden sein, schafft es diese Passage für mein Gefühl nicht, tief genug ins Detail zu gehen, um diesen NPC sicher zu spielen. Es ist aber vielleicht auch nicht Anspruch dieser Publikation, diese Lücken zu füllen.

Aber nun zum wirklich wichtigen Teil: den Werten. Wie jeder Charakter ist auch diese Agentin mit 110 GP generiert. Sie besitzt ihre Grundeigenschaften und Basiswerte. Diese sind zusammen mit den wichtigsten Kampftalenten oben links aneinandergereiht und fett gedruckt. Weiter folgen in Listenform Vor- und Nachteile, Sonderfertigkeiten und Talente. Je nachdem, wieviel Erfahrung die Meisterperson haben soll, können die Werte angepasst werden, da Werte sowohl für erfahrene Mitglieder als auch für Veteranen des Adlerordens angegeben sind. Das ist ein netter Zug und kann Arbeit sparen.

Ich finde den roten Kasten unübersichtlich. Würde ich diesen Charakter als NPC heranziehen, wäre ich gezwungen, die Werte abzuschreiben und in eine (für mich) sinnvolle und schnell überschaubare Reihenfolge zu bringen. Die angegebenen Talente sind zwar nützlich, um einschätzen zu können, was der Charakter so generell kann, und sie können dazu herangezogen werden, die Kernkompetenzen des Charakters zu ermitteln. Aber ehrlich gesagt: Wenn ich einen Adlerorden-NPC brauche und mir eh schon Gedanken dazu gemacht habe, wie ich jetzt hier die Werte nutzen und für mich bewerten soll, dann könnte ich den Charakter auch schnell selbst grob hochrechnen. Dafür bräuchte ich diesen Sammelband nicht. Aber ich bin auch schon in den Genuss gekommen, eine Agentin des Adlerordens spielen zu dürfen. Vielleicht habe ich deswegen eine gute Idee davon im Kopf und diese Betrachtung ist etwas unfair.

Die Schamanin ruft die Geister - von Luisa Preißler.

Die Schamanin ruft die Geister – von Luisa Preißler.

Deswegen nehme ich mich jetzt noch einer Meisterperson an, die mir eher fremd ist und sich zufällig als letzter Charakter in diesem Buch finden lässt: die Waldmenschen-Schamanin. Das Bild zeigt eine dunkelhäutige, mit einem Lendentuch bekleidete, wohlgeformte junge Frau mit Ritualbemalungen, wie sie um ein Feuer tanzt. Dabei hat sie in der Hand ihre Ritualkeule, während sie mit der anderen über den Rauch des Feuers den Kontakt mit der Geisterwelt aufnimmt.

Die Einfühlgeschichte „Weiser Rat“ ist irgendwie nicht wirklich aussagekräftig und schafft es nicht so recht, mir ein besseres Gefühl für den Charakter zu geben. Sie handelt davon, dass die weise Schamanin in einem Streit um ein vermeintlich gestohlenes Schwein zu Rate gezogen wird, damit der Dorffrieden gewahrt bleibt. Um zu schlichten, erzählt sie den Stammesmitgliedern eine Geschichte, in welcher diese den helfenden Rat erkennen und hinterher zusammen ein (oder das) Schwein grillen. Die Geschichte beschreibt nur das, was normalerweise beim Bild des Waldmenschen-Schamanen eh schon mitschwingt. Ich habe aber nicht das Gefühl, den Charakter dadurch besser zu fühlen. Die zusätzlichen Informationen sagen mir zwar, wie sich der Charakter in bestimmten Situationen verhalten würde, aber so richtig spielbar fühlt sie sich für mich nicht an.

Was die Werte angeht, ist hier zu betrachten, dass auch Rituale angegeben sind. Wie bei Sonderfertigkeiten muss der Inhalt dieser Rituale aus den entsprechenden anderen Regelwerken zusammen gesucht werden, um diese im Spiel anzuwenden. Das Blasrohr als Waffe kann zudem noch vergiftet sein. Diese Werte sind dann im Wege des Schwerts nachzulesen. Alles in allem wirkt die Schamanin etwas konstruiert und schafft es nicht, mich davon zu überzeugen, dass ich sie ohne Weiteres spielen könnte, ohne noch viel nach zu arbeiten.

Aber Granden Gaukler und Gelehrte bietet ja eine Vielzahl von Geschichten, und so möchte ich noch kurz die fünf erwähnen, die mir am besten gefallen haben:

  • Ruhestörung – Der sarkastische Borongeweihte, der keine Lust hat, sich mit den weltlichen Problemen einer leicht hysterischen Tochter zu befassen (S. 25).

  • Kniefall – Der stolze Korgeweihte, der ein Dorf lieber vor einem großen Unglück bewahrt, als vor einem mhanadischen Fürsten das Knie zu beugen (S. 70).

  • Acht flinke Beine – Eine Spinnenhexe (die Protagonistin des Einbandes), die ihre Vertraute auf einen Spionagefeldzug geschickt hat und so ihren Liebsten beim Verrat erwischt und auf hexische Art Rache nimmt (S 169).

  • Schlecht vergoltene Hilfe – Eine Geschichte aus der Perspektive eines bornländischen Kriegers oder Söldners, der in Kunchom die Kinder auf der Straße beobachtet (S. 175).

  • Lächeln und Fächeln – Die Geschichte eines in Gefangenschaft geborenen Utulu-Sklaven, dessen größte Sorge es ist, der Herrin nicht zu gefallen und den ersten Tag nicht zu überstehen (S. 190).

Finale

Gilt nicht nu in Al'Anfa: Schweigen ist Gold - Boroni von Marc Bornhöft

Gilt nicht nur in Al’Anfa: Schweigen ist Gold – Boroni von Marc Bornhöft.

Nun komme ich zum Abschluss meiner Rezension und möchte nochmal grundlegend zusammenfassen und bewerten. Es finden sich aus allen Regionen Südaventuriens Personen des alltäglichen Miteinanders. Die von mir als „Einfühlgeschichten“ titulierten Kurzgeschichtchen sind häufig stimmig, aber genauso häufig auch nicht. Wenn diese Geschichten funktionieren, sind sie gut, um eine Stimmung einzufangen und diese Stimmung eventuell mit in das Spiel zu übertragen. Wenn sie für mich gar nicht funktioniert haben, waren sie einfach nicht weiter wichtig. Es ist meiner Meinung nach auch möglich, eine Positionierung des Charakters aufgrund der nachfolgenden Beschreibungen zu vollziehen. Hier ist es ähnlich wie in vielen Abenteuern, dass eben Situationen skizziert werden, in welchen es zu typischen Reaktionen des Charakters kommt. Das hilft definitiv, um ihn oder sie besser zu verstehen, sollte man sich noch keine konkrete Vorstellung gebildet haben. Sehr gut finde ich die Kästen mit den variablen extra Informationen und den Dienstleistungen, die gekauft oder getauscht werden können. Diese sind trotz der weiß auf schwarz Problematik wirklich nützlich und gut für die Anwendung.

Weniger gut für die Anwendung am Spieltisch ist die sehr unübersichtliche Aneinanderreihung der Eigenschaften und Talentwerte. Dazu kommt noch, dass Talentwerte sich aufgrund von Sonderfertigkeiten etc. verändern können. Diese Veränderungen sind angegeben, aber nicht auf den ersten Blick nachvollziehbar. Genauso müssen die zusätzlichen inhaltlichen Informationen bezüglich der Sonderfertigkeiten, Zauber, Rituale und Liturgien gesondert ausgearbeitet werden, damit sie regelplausibel transportiert werden können.

Mein Urteil:

Ich für meinen Teil war (ohne einen Blick auf das Werk geworfen zu haben) der Meinung, dass so eine Unterstützung für den Meister in Form der Aufarbeitung unterschiedlichster Meisterpersonen zwar ganz nett, aber eigentlich nicht nötig ist. Warum? Zum einen bieten viele der Kaufabenteuer eine Vielzahl verschiedenster Meisterpersonen, und für diese hat der geneigte Rollenspieler ja schon Geld bezahlt. Also warum das Ganze dann nochmal? Weiter denke ich, dass viele der DSA-Spieler aufgrund der allgemeinen DSA-Publikationsdichte entsprechend firm in aventurischer Sekundärliteratur sind und sie die ihnen innewohnende Kreativität und Vorstellungskraft zu nutzen vermögen, um diese Meisterpersonen mit eigenem Leben zu füllen. Ich möchte hier aber auch zugeben, dass ich in Anbetracht der Tatsache, dass viele von uns mannigfaltige andere Verpflichtungen haben, ebenso einen Sinn darin sehe, den Spielspaß mangels Vorbereitung nicht zu trüben. Und so kommt es auch, dass ich durchaus eine Bereicherung in dieser Publikation sehen kann – sei es nun rein als Anregung für Meisterveteranen oder als direkte Vorlage für Meisterlehrlinge. Ob dies dem geneigten Meister 35 € wert ist, muss jeder selber wissen.

Granden, Gaukler und Gelehrte ist eine in sehr hübscher und ansprechender Optik aufwartende Spiel- und Inspirationshilfe für Meister und für Spieler. Es ist durchaus nicht zu verachten, dass diese Spielhilfe einen gelungenen Querschnitt durch alles, was Südaventurien so zu bieten hat, aufweist. Sie bietet so einen schönen Überblick, der jedoch nicht wirklich in die Tiefe geht. Hierfür habe ich grundsätzlich Verständnis, aber leider hebelt es zum Teil meinen Standpunkt aus, dass die Spielhilfe als Inspiration für Neulinge auf dem Gebiet gesehen werden kann, da erfahrene Spieler und Meister schon über ein sehr großes Repertoire verfügen.

Ich denke, dass ich die meisten Meisterpersonen genauso schnell selbst plausibel kreiert bekomme, wenn ich wirklich wollte, womit sich der Nutzen für mich nicht ergibt – zumindest nicht zu dem Preis. Weil ich es aber für eine nette Idee halte, keine eklatanten Fehler finden konnte, und weil es ein kurzweiliger Zeitvertreib und noch dazu so hübsch mit den bunten Seiten ist, bekommt diese Publikation von mir sieben Einhörner. Wer die Nutzbarkeit für das eigene Spiel nicht ganz so hoch einordnet, sollte für die eigene Wertung davon aber noch einmal ein bis zwei Einhörner abziehen.

Bewertung Einhorn 7

Mit freundlicher Unterstützung in Form eines Rezensionsexemplars von der Ulisses-Spiele GmbH und dem F-Shop.

Über Salaza

Salaza heisst im wirklichen Leben Thorsten und spielt mit wenigen Unterbrechungen seit 1985 DSA. Er beschäftigt sich mit dem aventurischen Kartenwerk und mit der Erstellung von DSA-Schriftarten und tut gerne seine Meinung kund, wenn ein Produkt in seinen Augen blöde Fehler oder tolle Ideen hat.
Dieser Beitrag wurde unter Aventurien, Das Schwarze Auge, Regelwerke, Rezensionen abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Kommentare zu Granden, Gaukler und Gelehrte

  1. Theaitetos sagt:

    Bei der Bewertung ist zwar korrekt das Bild für 7 Einhörner zu sehen, aber fälschlicherweise das Bild für 3 Einhörner verlinkt.

  2. Salaza sagt:

    Danke für den Hinweis, ist korrigiert.

  3. Cifer sagt:

    „Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die meisten weiblichen Charaktere als durchaus bekleidet, gut genährt und gut gerundet durchgehen. Ich finde das wirklich schön.“
    Gut gerundet und genährt in Ordnung, aber bekleidet? Reden wir vom gleichen Buch?

    • Curima sagt:

      @Cifer: Das hab ich mich allerdings auch gefragt. Mir sind da sehr viele halbnackte bis ganz nackte Weiblein (und auch einige Männlein) in Erinnerung geblieben.

      • Salaza sagt:

        Na gut, wir reden aber immerhin über Südaventurien mit warmen Klima. Ich denke, es geht da vor allem um in der Regel nicht unbekleideter als es in einer solchen Region als sinnvoller Standard gilt. Was sich natürlich weit azslegen lässt.

        • Vibarts Voice sagt:

          Na ja, wenn ich mir Bilder und Filme aus Südamerika, Südostasien oder Afrika ansehe, dann sind die Leute da durchaus angezogen und die Frauen haben nicht signifikant weniger an als die Männer. Aber das ist wohl so ein Nerd-Ding. 🙂

          • Curima sagt:

            @Salaza: Also die Schwester der Mada nur im Lendenschurz fällt für mich jetzt nicht unter zweckmäßig gekleidet, das is ja auch im Horasreich und nich im Dschungel. Dazu kommen Dinge wie die Tatsache, dass es eine Hafenhure, einen Lustknaben und noch irgendwas aus der Richtung (war es eine Kurtisane?) gibt – wieso gleich drei solcher NPCs? Da entsteht bei mir schon so ein gewisser „sex sells“-Eindruck.

  4. Vibarts Voice sagt:

    Sex sells als Rollenspielkonzept? Nein! Doch! Ohhh!
    (http://www.youtube.com/watch?v=w4aLThuU008)

  5. Pingback: Söldner, Skalden, Steppenelfen | Xeledons Spottgesang

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.