Historia Aventurica

Historia Aventurica Cover Tristan DeneckeBetrachte die Herde, die an dir vorüberweidet: sie weiß nicht, was Gestern, was Heute ist, springt umher, frißt, ruht, verdaut, springt wieder, und so vom Morgen bis zur Nacht und von Tage zu Tage, kurz angebunden mit ihrer Lust und Unlust, nämlich an den Pflock des Augenblicks, und deshalb weder schwermütig noch überdrüssig. Dies zu sehen geht dem Menschen hart ein, weil er […] will, […] gleich dem Tiere, weder überdrüssig noch unter Schmerzen leben, und will es doch vergebens […]. Der Mensch fragt wohl einmal das Tier: warum redest du mir nicht von deinem Glücke und siehst mich nur an? Das Tier will auch antworten und sagen: das kommt daher, daß ich immer gleich vergesse, was ich sagen wollte – da vergaß es aber auch schon diese Antwort und schwieg: so daß der Mensch sich darob verwunderte.

(Tsafrid Nitzwitz, Sjepengurker Zaunpfahldenker)

Natürlich ist obige Feldstudie nicht von einem aventurischen Bornländer ins Meskinnesglas hinein gebrabbelt worden, sondern ist entnommen aus Friedrich Nietzsches Abhandlung „Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben.“ Nietzsche hat nie in seinem Leben ein Rollenspiel in die Hand genommen, selbst in seinem finalen Wahnsinn nicht, dennoch ließe sich dieser Einleitungsgedanke trefflich auf die jüngst erschienene Historia Aventurica übertragen. Wenn Nietzsche das Tier vom Menschen nicht über das Kriterium der Intelligenz oder der fünffingrigen Hand scheidet, sondern über das Bedürfnis, sich zu erinnern – also über den Wunsch nach einem historischen Bewusstsein – so hebt sich eventuell Aventurien von Feld-, Wald- und Wiesen-Rollenspielen durch die Schaffung einer umfangreichen und ständig weitergesponnen Geschichtsschreibung ab. Allerdings macht das Geschichtsbewusstsein den Menschen auch unglücklich, sagt Nietzsche. Was heißt das jedoch für den prototypischen DSA-Spieler? Bringt ihn die Historia – wie jüngst im Forenwald zu erlauschen – dazu, „überdrüssig und unter Schmerzen“ zu würfeln?

Diese Frage werde ich in folgender Rezension nicht beantworten. Aber ich werde mein eigenes Urteil über das prächtig-blaue Buch durchaus in aller Deutlichkeit hier kundtun. Wer übrigens nicht wissen will, wer im fünften Zeitalter in Alveran für’s Wasser verantwortlich war, der sollte nun spoilerfrei zur Überschrift Fazit scrollen. Wer allerdings im nihilistischen „Drang zur Macht“ (Und Wissen ist Macht) alles wissen will, der darf nun weiterlesen. Es wurde deutlich gewarnt.

Disclaimer: Ich rezensiere nicht sachlich, zumindest keine Rollenspiele. Es ist nicht vernünftig, über Kunst sachlich zu urteilen. Da Fantasy-Rollenspiele letztendlich keinen lebenspraktischen Wert haben, wie eine Axt oder ein Glas Babybrei, müssen sie in letzter Konsequenz der Kunst zugeordnet werden. Kunstrezension ist Feuilletonismus. Das Feuilleton lebt von Geschmacksurteilen und lebt nur dadurch. Eine gute Rezension kann aber in diesem Bereich nur ein begründetes Geschmacksurteil sein. Mehr kann ich leider nicht bieten, eventuell nicht mal eine gute Rezension. Wer damit nicht klar kommt, liest am besten jetzt einen Test für Babybrei.

So von außen betrachtet …

Irgendwie hübsher geworden: Pardonna (von Anja Di Paolo)

Irgendwie hübscher geworden: Pardona (von Anja Di Paolo)

Dick, schwer, in babyblauem Kunstleder kommt die HA daher, bei mir hält die Goldfarbe der Prägung wie eine Eins, obwohl sie offiziell als Mängelexemplar der ersten Generation (Nandurion berichtete) ausgeliefert wurde. Weiß der Güldene, was da los war. Zwei Lesebändchen sind eine sinnvolle Hilfe. Die Illustrationen sind nicht all zu zahlreich und von unterschiedlicher Qualität. Ziemlich viele Bebilderungen sind auch aus anderen Publikationen längst bekannt, so dass die Wiederverwertung hier zugeschlagen hat. Das Lektorat auf formaler Ebene hat ganz gut gearbeitet, wie ich finde, angesichts der Seitenzahl sprang mir nicht all zu oft ein Schreib- oder Satzbaufehler ins Auge. Soviel zu den oberflächlichen Äußerlichkeiten, viel spannender jedoch war für viele der Inhalt. Zurück zu Nietzsche: Hier wird es nun absolut Zeit für Wagner-Musik.

Am Anfang waren … die Götter. Eine Rezension der Sphairologia Alveranica

Wer mit der Erwartung den schönen Kunstledereinband wälzt, eine Geschichtsdarstellung „wie es wirklich gewesen ist“ (Leopold von Ranke) auf den Teller gelegt zu bekommen, der muss wohl zunächst etwas schlucken. Zuerst erfolgt nämlich eine Darstellung diverser mythologischer Zeitalter, in denen vor allem die Taten der „Unsterblichen“ – also Götter, und solche die es sein wollen – eine Rolle spielen. Dazu kommt der Kunstgriff einer unzuverlässigen Erzählinstanz, in diesem Fall der Unsterblichen Chalwen, so dass der Leser nie mit letztendlicher Sicherheit weiß, ob sich ihm hier die unverrückbare Wahrheit offenbart, oder ob er die nicht ganz gerade Geschichts-Perspektive einer etwas zu kurz gekommenen Riesin liest. Denn das Vorwort stellt auf Seite 3 klar: „es [ist dabei] durchaus beabsichtigt ihr [Chalwen] eine gewisse Subjektivität anzudichten.“

Mir scheint der Kunstgriff eher ein Phexenskniff der Metaplot-Macher zu sein, eine Hintertür, denn alles Gewesene ist ja jetzt mit der HA kanonisch gesetzt, es sei denn es stört einmal beim Weiterdichten, dann hatte die gute Chalwen als Zeitzeugin mal wieder einen Aussetzer und es war doch anders. Zumindest würde das ein Advocatus Sine-Nomini so vermuten, der ja eigentlich auch mal ein Advocatus Aureus war. Denn: Im Götterhimmel ist mit Erscheinen der HA vieles anders, als sich das Klein-Alrik bisher vorgestellt hat. Und von diesen Klein-Alriks will ich mich gar nicht ausnehmen.

Am Anfang war die Echse: Kha samt Ordnungsklunker

Am Anfang war die Echse: Kha samt Ordnungsklunker (von  Maurice Wrede)

Abgesehen davon, dass Chalwens Schreibstil etwas von einer rüstigen 90-Jährigen hat, die einem kleinen Zuzieher-Kind erklärt, dass unterm Hitler net alles schlecht war, gibt es für konservative Aventurien-Fans einiges an ungewohnter Kost zu schlucken. In ausführlicher streitlustiger Länge kann man das unter anderem hier und vor allem dort im Detail durchkauen, an dieser Stelle gibt es von mir nur die Highlights: Kha als neue karmale Supermacht ordnet die Sphären und besetzt das aktuelle Karmakorthäon, Alveran ist mehr so eine Art Kanzleramt mit regelmäßiger Umbesetzung, aus der Seele des tumben Ogeron mutiert jenseits der Dritten Sphäre der Dämonensultan heraus, die Grenzen zwischen Dämon, Satan und Gott sind äußerst durchlässig, Nandus gibt’s gar nicht mehr, denn er hat sich aus lauter Uneinigkeit mit sich selbst in Amazeroth und Hesinde aufgeteilt, dafür waren Tsa und Satuaria schon immer das selbe, Karmaenergie gibt’s auch vom Fremdprovider, falls der eigene Gott zufällig tot oder von Kha abgesetzt ist, und insgesamt ist Alveran ein ziemlicher Kindergarten. Und das mächtigste Wesen ist eine dicke Schildkröte mit Glitzerstein in der Flosse. Echt, ohne Scheiß.

Ab nun ist es also offiziell: So ziemlich jeden Waldgeist, der in einer offiziellen Publikation einmal erwähnt wurde, gibt es wirklich. Es stellt sich nur die Frage, ob er gerade in Alveran sitzt – dann spendet er Karmaenergie an Geweihte – oder ob er in der Opposition ist – dann kann er sich als Unsterblicher nur „Auserwählte“ casten. Und der Namenlose hat irgendwo in Alveran ein Stück von sich versteckt, deshalb gibt’s für den auch Geweihte. Es durchsteigt nur keiner von den Göttern seit ein paar Karmakorthäonen. Nur zwei werden nicht erwähnt und sind damit ein für allemal Hirngespinste einer völlig bekifften Randinsellage: Rur und Gror. Tut mir leid, liebe Maraskaner.

Was passiert aber eigentlich inhaltlich in der dritten Sphäre? Kurz gesagt, die Unsterblichen basteln sich Völker, und die bekriegen sich dann so etwa ein Äon lang. Die Gestalt der Völker wechselt sich dabei sogar ab. Und mehr passiert im Grunde auch nicht.

Man mag es an meiner flockigen Ausdrucksweise schon herausgelesen haben: Insgesamt schmeckt mir die neue alveranische Geschmacksrichtung „mausgrau“ nicht wirklich. Ich war nie ein Freund der einfarbigen Fantasywelten und fand Aventurien im Gegensatz zu manch anderem moralisch unbestimmbaren Universum hübsch definiert. Aber der Trend der Zeit lässt sich offensichtlich nicht aufhalten, nun sind alle Sterblichen, die an gute und böse jenseitige Mächte glauben, offensichtliche Dämlacken, denn in Wirklichkeit geht es und ging es schon immer nur um langweilige Macht. Die von Göttern vertretenen Aspekte kommen ein bisschen so zustande, wie man in der Politik zu einem Ministerposten kommt: weil man halt einflussreich genug war. Aber im Grunde interessiert Firun die Jagd so sehr wie den Verkehrsminister von Bayern die A8 (interessieren muss).

Die Götter bzw. Unsterblichen werden in der HA sehr menschlich – aber sie haben eher die Menschlichkeit von Managament-Anwärtern oder Parteijugendorganisations-Führern. Es geht um M A C H T – immer. Ja, so eindimensional und simpel kann die Motivlage in sieben Sphären sein. Und dabei kommt etwas heraus, was so grau und eintönig anmutet wie drei Tage Regenwetter. Mir war immer bei DSA das klar Schwarze und das deutlich Lichte lieber, denn dazwischen gab es dann die gesamte chromatische Palette des bunten Regenbogens. Zwischen Hellgrau und Dunkelgrau jedoch gibt’s halt nur Scheißegal. Schade drum.

Auf zahlreiche Fehler und Widersprüche, die bewandertere Leser als ich entdeckt haben, verweise ich hier nur. Aber wenn man die aventurische Mythologie klären und sortieren will, die über 25 Jahre und 100 Publikationen verstreut ist, dann kann man das eigentlich nicht ohne Fehler hinkriegen. So viel Nachsicht muss sein. Aber die Bude völlig umdekorieren, das ist kaum ein Versehen.

Vorsicht, nicht nur meckern: Gut gefällt mir die Idee, mit dem „ausgelöschten“ achten Zeitalter dem Meister Raum für irgend etwas Eigenes zu lassen, auch wenn die Idee eventuell auf dem Unvermögen, Zehn Zeitalter vor dem aktuellen füllen zu können, fußt. Aber insgesamt werden soviele Setzungen aus früheren Werken geretcont, Myranor ignoriert, Uthuria bereits wieder mythologisch ad acta gelegt, dass man nur von einer massiven (und ziemlich ziellosen) Umgestaltung des Hintergrundes sprechen kann. DSA5 wird im Vergleich zur Historia Aventurica kaum was verändern. Und diese Veränderungen … gefallen mir gar nicht. Punkt.

Und dann kamen … die zweibeinigen wechselwarmen Säugetiere. Eine Rezension der Historia Aventurica

Das lustige Unsterblichen-Rodeo geht etwa 8 – 9 Zeitalter, dann wird es besser. Je mehr sich die Autoren auf die Ereignisse auf Dere konzentrieren (und Oma Chalwen endlich einmal die Klappe hält), desto nützlicher wird die Spielhilfe. Die Ereignisse werden für die Jetztzeit relevanter, die Wahrscheinlichkeit, dass Helden auf die Spuren diverser Zeitalter stoßen, erhöht sich jenseits der 5000-Jahre-Grenze. Eine regelrechte Zeitmessung beginnt, folgerichtig werden die Kapitel länger. Eine kleine Statistik:

Diagramm

 

Wie man sieht, nimmt der vorwiegend alveranische geprägte Ringelpietz mit Bäumchenwechseldich der ersten 9 Zeitalter gerade einmal 64 Seiten der Spielhilfe ein (ist aber momentan der Hauptaufreger), während die folgende „Neuere Geschichte“ Aventuriens 245 Seiten Umfang erhält. Damit kann man zumindest auf dem Boden der Tatbestände blieben und nüchtern feststellen, dass die seltsamen Setzungen für die Kosmologie nur ein Sechstel der Historia ausmachen. Und völlig davon abgesehen, dass damit immer noch der mythologische Hintergrund Aventuriens ziemlich zusammengequirlt wird, sollte man die Historia doch nicht alleine aufgrund des Zeitgeistdesigns auf ihren ersten Seiten verdammen. Von daher folgt nun mein Rat, was man mit den ersten 64 Seiten tun sollte/könnte/getrost machen darf, sobald man bezahlt hat – aus dem Mund eines berufeneren Diagrammbastlers, offensichtlich eine Szene aus einer Selbsthilfegruppe für fanatische Fanboys. Angucken.

Nachdem man mit dieser symbolischen Handlung den Ballast jenseits der Dritten Sphäre hinter sich gelassen hat, kann man sich der eigentlichen Geschichte Aventuriens widmen. Hier fällt das Urteil schon milder aus. Sobald es Daten gibt, schmückt den Seitenrand eine graue Zeitleiste, die die Orientierung in der Geschichte schon einmal bedeutend erleichtert. In der Darstellung hat man für meinen Geschmack den richtigen Mittelweg zwischen zu ausführlich und zu knapp gefunden, auch wenn in so mancher Regionalspielhilfe einzelne Dinge noch einmal breiter beschrieben werden. Als Gesamtschau ist das so gut und einsetzbar.

Ist das ein Kaiser-Alrik- Bart? Brin und Emer (von Nadine Schäkel)

Ist das ein Kaiser-Alrik- Bart? Brin und Emer (von Nadine Schäkel)

Etwas gewöhnungsbedürftig hingegen ist, dass im Text nicht alles fanatisch chronologisch geordnet ist, sondern einzelne Themen zusammengefasst werden. Das führt in der Praxis dazu, dass der Kaiser, der im Absatz vorher die Echsen aus den Mysopischen Dschungeln vertrieben hat (Geschichte Meridianas) erst im nächsten Absatz überhaupt seine Krönungsfeier hat (Geschichte des Lieblichen Feldes). Teilweise gerät das ganze so etwas strange, andererseits scheint mir diese thematische Strukturierung sinnvoll begründet. Mit der Historia kann man sich tatsächlich so in der Geschichte Aventuriens ganz gut orientieren.

Aber auch im Geschichtsteil ist natürlich nicht alles makellos gelungen. Der Erzählstil ist tatsächlich in etwa so spannend, wie eine einführende Vorlesung in die allgemeine Quellenkunde. Das heißt: Nicht schrecklich ermüdend, aber doch recht nüchtern, ohne große Begeisterung. Kleinere Fehler passieren immer mal wieder: Der Bannstrahlorden wird gleich zwei mal gegründet, die Weltkarte des guten Kaiser Menzels ist nicht bei etwa 250 n. BF abgedruckt, sondern bei 250 v. BF, als von Garetischen Kaisern noch keine Rede war. Und Rohaja von Gareth ist längst in der Schlacht gefallen, womit ich die These aufstelle, dass die Frau, die sich gerade als reisende Kaiserin ausgibt, eigentlich eine Hochstaplerin ist. Aber insgesamt ist hier die Fehlerquote im Bereich des Erträglichen.

Kommen wir zu meinem Lieblingsthema: Karten. Schön – wenn auch verwirrend – ist die neue Sphärenkarte geraten, Aventurien nach Menzel ist auch ganz witzig und ansonsten … frage ich mich, welchen Sinn die drei random eingestreuten Grob-Karten der Stadt Gareth aus verschiedenen Besiedlungsphasen denn haben sollen? Ach so, die waren halt schon fertig (Gareth-Box) und konnten recycled werden.

Nun erwarte ich nicht für jedes Zeitalter eine geologisch plausible Karte der Anordnung der Kontinente, oder eine politische Karte des Pyrdacorreiches, am besten mit Wasserstraßen, Rohstoffvorkommen und Bevölkerungsdichte. Das wäre sicherlich vermessen. Aber wenigstens eine Ausdehnungskarte von Altem Reich und Diamantenem Sultanat, oder die Grenzen des rohalschen Reiches wären eine nützliche Ergänzung für Meister gewesen, die ihren Helden historische Relikte vor die Füße stellen wollen. Denn, es ist ganz klar: Wer „Geschichtsbuch“ sagt, sagt immer auch „Geschichtskarte.“

Ab jetzt von Christopher Lee gespielt: Rohal der Weiße (von Anja Di Paolo)

Ab jetzt von Christopher Lee gespielt: Rohal der Weiße (von Anja Di Paolo)

Was natürlich „Geschichtsbuch“ nicht aussagt, ist die Frage, ob wir es mit einer relativ faktisch orientierten Chronik zu tun haben, oder mit einer tieferen Strukturanalyse der relevanten ökonomisch-sozialen-politisch-kulturellen Zusammenhänge. Natürlich ist ersteres der Fall, und die Anwendung des historischen Materialismus auf Alt-Bosparan oder Aventurische Gender-Studies überlässt man den Foren. Eine weise Entscheidung.

Insgesamt kann man zur Historia – also ab dem 10. Zeitalter – sagen: Nicht alles Gold was glänzt, nicht alles, ohne Wünsche offen zu lassen, aber unter dem Strich solides Handwerk mit Nutzwert.

Fazit – der Versuch einer Bewertung

Was mache ich nun mit dieser Spielhilfe? Letzten Endes bin ich hin- und hergerissen. Aber halt! „Hin- und hergerissen“ – ganz wie Nandus es war, der ja unser Namensgeber ist, und der sich jetzt also gezweizwittert hat, was man als Nanduriat den Autoren ruhig persönlich übel nehmen darf. Was stünde mir als Rezensenten also besser an, als mich im alveranischen Kampf der eigenen Seele zu zerreißen, um aus mir selbst heraus zwei völlig neue, gegensätzliche Wesen zu gebären? Ritsche-Ratsche-Kinderfatsche – eigentlich eklig, aber schon geschehen. Hören wir also zuerst …

Vibartzeroth, die Perspektive der Niederhöllen.

Gut, es sind nur etwa 50 Seiten, die eine kosmische Katastrophe sind, aber diese 50 Seiten haben es in sich und krempeln den Götterhimmel über dem Charakterbogen kräftig, gründlich und für mich zumindest ohne erkennbaren Mehrwert um. Unter diesem Gesichtspunkt bleiben von der finsteren Herde schwarzer Einhörner nicht viele übrig: Eines geht, weil er sich einfach den groben Ogeron als Dämonensultan nicht vorstellen kann und keinen Unterschied mehr zwischen Göttern und Erzdämonen erkennt, eines kann einen Haufen eindimensionaler Abziehbildchen nicht mit seiner Vorstellung eines Pantheons übereinbringen, ein Einhorn ist glühender Myranor-, Dunkle-Zeiten– und Uthuria-Spieler und wird nur wegen der HA jetzt nicht das halbe Spieleregal ins Altpapier kippen. Von den verbleibenden sechs wechselt eines zu „Scherbentrabant“, weil da das Universum weniger grau und trist ist, diverse kleinere Fehler und Errata bringen ein fünftes Einhorn zum Ausstieg, und ein Schwarzhorn kann einfach nicht verstehen, warum dieser weitgehende Retcon notwendig gewesen sein soll. Ein weiteres will Spieler- und Heldenwissen nicht trennen und hat keinen Bock, einen Swafnirgeweihten zu spielen, der nur von Efferd mit Karma zugemakelt wird, der ahnungslose Vollidiot. Der ermüdende, aber tantenhafte Erzählstil von Chalwen schlägt endlich noch das drittletzte schwarze Einhorn in die Flucht, so dass noch zwei finster blickende Gemeinhörner diesem kolossalen Sembelquast in blauem Kunstleder guten Gewissens die Treue halten können. Zwei von Neun. Nicht empfehlenswert.

Bewertung Rentiere 2

Aber es gibt ja jetzt auch noch …

Voicinde, der Blickwinkel aus alveranischen Höhen.

Gut es ist nicht alles Gold, was sich vom Einband reibt, aber immerhin liegen die wirklich üblen Ausdünstungen der Niederhölle im knappen vorderen Teil, den man ja mit einigem guten Willen komplett ignorieren kann. Das zehnte und elfte Zeitalter sind hingegen gut und nützlich aufbereitet, haben Nachschlagewert und fassen die Ereignisse gelungen zusammen. Ein weißleuchtend-heiliges Einhorn geht aufgrund der diversen kleinen Fehler und Widersprüche, die eventuell unvermeidlich waren, aber trotzdem nerven. Außerdem kann man ja alles auch – und teilweise detaillierter – in den grünen Regionalbänden nachlesen. Wer aber Nostergast und Anderia verwechselt ist ein Wehrkraftzersetzer, der unter Answin an die Wand gestellt worden wäre, und deswegen geht ein weiteres Guthorn. Das randomisierte Einwerfen von drei recycelten Gareth-Karten ersetzt nicht das Postulat, dass ein gutes Geschichtsbuch auch Geschichtskarten zu enthalten hat; wir wollen hierin nicht maßlos werden, ein Einhorn Abzug dafür. Damit sind es immerhin gar nicht so schlechte sechs von neun Einhörnern, die prüfend am blauen Einband reiben.

Bewertung Rentiere 6

Wer eher Vibartzeroths Argumenten gewogen ist, der sollte von der Historia Aventurica die Finger lassen. Wer Voicindes Sicht stichhaltiger findet, der kann sich den Kauf überlegen. Und wer ein echter Nandusjünger ist, der bleibt mit sich uneins, und mittelt mathematisch: 6 + 2 = 8 und 8 / 2 = 4. Fertig.

Bewertung Rentiere 4

Es steht gleich noch mal unten: Aber ganz besonders möchte ich mich diesmal bei Ulisses  für das Versenden eines Vorab-Exemplares aus der (vermeintlich?) defekten ersten Charge bedanken. Nur mit so viel Vorlauf war es mir möglich, die Spielhilfe rechtzeitig für den Nandurion-Adventskalender zu rezensieren.

Mit freundlicher Unterstützung in Form eines Rezensionsexemplars von der Ulisses-Spiele GmbH und dem F-Shop.

Darf’s noch etwas mehr sein? Dann geht’s hier zu Nandurions Historia-Disput.

Über Vibarts Voice

1986 entwickelte Michael Gorbachow den Begriff "Glasnost" und die Raumfähre Challenger explodierte beim Start. Im selben Jahr wurde DSA Teil meines Lebens, und obwohl die UdSSR und das Space-Shuttle-Programm längst Geschichte sind, ist DSA noch immer zentraler Aspekt meiner Existenz. Ich spiele und meistere regelmäßig. Seit Mai 2012 bin ich darüber hinaus hier bei Nandurion tätig.
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28 Kommentare zu Historia Aventurica

  1. Pack_master sagt:

    Vibart ist mein neuer Held weil er das tatsächlich durchgezogen hat. Wie viele verschreibungspflichtige Psychopharmaka sind dabei draufgegangen?

    • Vibarts Voice sagt:

      Erst die richtige Mischung aus Antidepressiva, Muntermachern, Beruhigungspillen und Schweinebetäubungsmittel bringen mich beim Schreiben so richtig in Fahrt. Dann Wagner im CD-Player auf Repeat stellen, schon steht dem Walkürenritt nichts mehr im Wage. Jetzt muss ich aber dringend ins Bett, meine Allergietabletten machen mich immer wahnsinnig müde, vor allem wenn gleichzeitig die Wirkung meines Fieberzäpfchens nachlässt.

      • Pack_master sagt:

        Ich hatte gerade einen Lachflash 😀 Danke für die Rettung meines Abends, und gute Nacht. Ich treibe eben noch einen Kollegen mit Orkenspalters Skilltree-Saga Let’s Play in den Selbstmord…

  2. Nazir ibn Yussuf sagt:

    Vielen Dank für die Rezension. 🙂
    Du stellst die Fragen, die mir auch gekommen sind: Warum das Ganze? Und wofür? Ja, man kann das machen, und sie mögen tun, was sie wollen. Aber wenn ich das halbe Götterkonstrukt in den Mülleimer trete, dann überlege ich mir doch vorher, ob das nötig ist und was ich damit erreichen will. Immerhin wird hier immens viel festgeschrieben, was vorher noch irgendwie vage war, weil es aus Sicht der menschlichen Kirchen erzählt wurde. Und nein, man kann nicht morgen sagen, dass Chalwen doch die Hälfte falsch verstanden hat, denn dann sind die ersten Seiten wirklich Altpapier. Und warum nun die Maraskaner die einzigen sind, die total daneben liegen? Bisher teilten sie ihr Schicksal mit allen Nicht-Zwölferanhängern und konnten sagen, dass alles aus deren Sicht geschrieben ist. Und nu? Daran sieht man, dass Setzungen eben schon aus sich heraus Nachteile haben.
    Und mir ist ebenso unverständlich, wie man ein solches Mammutprojekt durchziehen kann, OHNE die ganzen Nebenkriegsschauplätze zu berücksichtigen. Es gibt Uthuria, das ist sogar prominent als aktuelles Produkt präsent. Warum wird das nicht einbezogen in die Konzeption, warum nichtmal DZ? Begreife ich nicht…

  3. Christian sagt:

    … Nur zwei werden nicht erwähnt und sind damit ein für allemal Hirngespinste einer völlig bekifften Randinsellage: Rur und Gror. Tut mir leid, liebe Maraskaner …

    Na na na! *schmeißt sich in Qaft und Gapuzza* Dass sie nicht erwähnt werden, heißt nicht, dass sie zu Hirngespinsten degradiert werden. Vielmehr sollte man das so lesen, dass Rur & Gror nicht widersprochen wird! Preiset die Doppeldeutigkeit!

    *hüstel* Also, wenn ich es gerade mal wieder nicht schaffe das Buch zu verdrängen, dann stelle ich mir vor, das Rur Kha am Anfang aller Zeiten und Gror Kha am Ende aller Zeiten ist, der sich so quasi selbst den Diskus zugeworfen hat. Dieser reist selbstverständlich nicht (nur) durch den Raum sonder vor allem durch die Zeit. Natürlich immer nur in eine Richtung. Deshalb bekam der olle Satinav auch derart eins auf die Mütze! Ausserdem lässt mir das die Hoffnung, dass auch den anderen pflichtvergessenen, egoistischen Unsterblichen am Ende der Reise noch mal ordentlich Bescheid gestoßen wird.

    *Sich nervös umsieht* Ich begebe mich nun am besten auch wieder auf eine Pilgerreise, am besten eine lange, bevor andere fanatische Rur&Gror Gläubige ein wörtchen mit mir wechseln wollen. 😉

    Nebenbei hinterlasse ich noch die „Grand History of the Realms“ der Vergessenen Reiche (D&D) als Beispiel, wie ich mir auch ein Geschichtsbuch für Aventurien gewünscht hätte. Seltsam, dass die eigentlich auch aus der Feder eines Fans stammt …

  4. Josch sagt:

    Wie schon im rezensionsbegleitenden Disput geschrieben, lässt die Historia deutlich mehr Spielraum für die maraskanische Lehre als so manche Vorgängerpublikation, in welcher der Rur-und-Ror-Glaube offiziell als Irrlehre klassifiziert wurde. Natürlich kann die maraskanische Lehre auch weiterhin nicht buchstabengetreu wahr sein, aber das ist jetzt nix, was einen als Maraskaner wirklich aus den Socken hauen sollte.

  5. Danilo von Sarauklis sagt:

    Der Diskus ist jetzt eine Schildkröte, sonst ändert sich nix.

  6. Josch sagt:

    Schöner ginge es dann in der Tat nicht mehr – es sei denn, die Schilkröte wird von einer Rieseneule gezogen 🙂

  7. Xeledon sagt:

    Mir fehlen da dann noch die Elefanten. Aber vielleicht finden wir ja ein paar transformationswillige Borbaradmoskitos… 😉

  8. Pingback: Alveranskommando hinter Tor 12: Halber Kalender, doppelte Geschichte | Nandurion

  9. Entropy sagt:

    8/2 = 4? Also sind die ersten Seiten gleichwertig zum Rest? Ich hätte das ganze ja gewichtet, so eins zu drei oder so. Immerhin heißt auch das Buch Historia Aventurica und nicht Mythologica Derica oder so … insofern ist der Götter Teil am Anfang vermutlich eh eine Fälschung 😉

    • Cifer sagt:

      Nur haben halt die ersten Seiten ein wenig mehr Sprengkraft als der Rest, welcher ja „nur“ Geschichte wiederkäut – hier wird mal eben die derische Mythologie neu geordnet. Insofern verstehe ich schon, dass man diesen Teil nicht exakt in Proportion zu seiner Seitenzahl wertet.

  10. Tsafried sagt:

    Ich bin ziemlich entäuscht von der Historia. Ich frage mich, ob man die wiki aventurica mit Absicht ignoriert hat. Das wäre doch ein wunderbarer Leitfaden gewesen.
    Die Aussagen der ersten neun Zeitalter werde ich größtenteils ignorieren. Ich müßte sonst meine Dunkle Zeiten Box in den Altpapiercontainer werfen. Die ganzen Konflikte innerhalb der Kriegs. und Todeskulten machen für mich dann keinen Sinn mehr.
    Das Swafnir vom ollen Efferd Karma bekommt, läßt mich als alter Thorwalfan das Herz bluten. Gerade für die Kultur, für die Selbstbestimmung und Freiheit ein kulturelles Gut ist, soll diesen Walgott anbeten, der in einem Abhängigkeitsverhältnis zu Efferd steht, verehren. Nein Danke sage ich.
    Die letzten 3000 Jahren wären passabel, wenn nicht so viele Fehler drin wären. Es werden keine Ungereimtheiten aufgelöst sondern es kommen neue dazu.
    Als Leiter der Borbaradkampagne, bekomme ich keine neuen Infos. Es fehlen sogar in der Aufzählung tragende Elemente, z.B. die Geschehnisse im Schatten im Zwielicht

  11. Tasfarel sein Sohn sagt:

    Gnaaaa…. die Rezension ist sehr sehr gelungen. Vielen Dank dafür.
    Ich bin aber eindeutig ein Anhänger des niederhöllischen Teils des Rezensenten und schließe mich der 2-Viecher-Wertung an. Grausames Teil, diese HA. Unsere Gruppe wird sie komplett ignorieren.

  12. Samrahjan sagt:

    Herrlich zu Lesen deine Rezension, vielen Dank! Bin gerade im 9.Zeitalter (Rest quergelesen), und kann nur sagen: lächerlich was sich bisher abgespielt hat. Schade, hatte mich auf den Band richtig gefreut. Spielwert strebt gegen null, und die von dir erwähnten Karten o.ä. fehlen mir auch sehr.
    Wird in den Schrank neben Wege der Entdecker gestellt und kann da einstauben- braucht kein Aventurier (Myranor, Uthuria, gibt’s ja eh nicht 😉 ).
    Immerhin: den Namen vom Namenlosen Gott haben sie (noch) nicht veröffentlicht, oder hab ich’s überlesen…?

  13. Die rote Elster sagt:

    Ogeron als Dämonensultan… mmmmmh also für DEN Namen brauche ich kein ganzes Äon um ihn auszusprechen, und zerschmettern tut der auch nix…

    Wenn das stimmt haben die Erzdämonen nen strunzdummen Chef (außer Fressen nix im Sinn). Kein Wunder das die die Sphären noch nicht erobern / vernichten konnten.

    Wenn Nandus der intelligenteste von dem Haufen ist /war, war es ziemlich dämlich, das niemandem aufgefallen ist, das Seelen ins Chaos abdriften. Vor allem bei der Menge an Seelen (Zitat: „Die Zahl der Dämonen ist Legion“)! Und sowas nennt sich nun „Götter“

    Das ist ungefähr so als ob mir nicht auffällt, das nach einem Rohrbruch, meine Bude unter Wasser steht.

    Nett fand ich das man überhaupt ausführlichere Aussagen (zumindest etwas ausführlicher (z. B. Völkernamen der Vielbeinigen) als in vorangegangenen Publikationen) über die anderen Zeitalter gemacht hat. Schade war , das es pausenlos nur über Kriege und Eroberungen zu berichten gibt.

  14. Pingback: Aus dem Limbus: Rezensionen, Late Nerd Show und ein Preisträger | Nandurion

  15. Emeline sagt:

    Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Im Ulisses-Forum schrieb einer der Reiter Folgendes zur Historica Aventurica:

    „Es ist ein FAQ in Arbeit, sowohl wir Reiter als auch einige Redax-Mitglieder haben mehrmals diesen Thread und alles drumherum kommentiert.“

    Ich hab jetzt die üblichen verdächtigen Seiten durch, aber keine Kommentare der Redaktion zum Buch an sich oder zu der Diskussion darüber gefunden, weiß da jemand, wo das stehe könnte?

    • Feyamius sagt:

      Entsprechende Aussagen zur FAQ und zum Produkt Historia Aventurica an sich stehen in den beiden geschlossenen Threads, in denen sich von Redaktionsseite z.B. Jens Ullrich gemeldet hat, an Beilunker Reitern waren da TeichDragon und Zwart vorrangig unterwegs.

      Bei Nandurion wissen wir über die FAQ auch nichts genaueres. Vielleicht kann man aus dieser Late Nerd Show von Orkenspalter TV etwas herauslesen.

      Bitte beachtet jedoch, dass die Diskussionen aus den im Ulisses-Forum geschlossenen Threads jetzt nicht hierher getragen werden sollten.

  16. Torben von Gareth sagt:

    Vielen Dank für die Rezi. Endlich gibt’s mal nicht nur Schönrednerei.

    Sie bestätigt den (falschen) Kurs von Ulisses und hält mich davon ab, das (überteuerte) Teil zu kaufen.

  17. Emeline sagt:

    @ Feyamius: Danke! Keine Angst, ich will nicht diskutieren, dazu hab ich zu wenig Ahnung 🙂 Ich überlege nur immer noch, ob ich das Buch kaufe, und mich hätten die Aussagen der Redaktionsmitglieder zu dem Historica-Aventurica-Thread und dem Drumherum interessiert, aber ich finde nichts 🙁

    • Feyamius sagt:

      Von den eigentlichen Autoren des Bandes gibt es auch noch kein Statement. Da muss man die FAQ abwarten. Die Aussagen der anderen Redaktionsmitglieder handelten eher von Einzelheiten, die gerade in der Diskussion aktuell waren, kritisierten den generellen Diskussionsstil und wehrten sich gegen Verschwörungstheorien.

      Genaueres weiß eigentlich noch keiner. Es gibt nur das Buch und die Meinungen dazu.

  18. Tapo sagt:

    Schade, dass hier der erste Teil der HA so nieder geredet wird. Betrachtet es doch mal so wie die Bibel; nicht alles so wörtlich nehmen ;-). Ich war höchst amüsiert über diesen Teil und kam aus dem Lachen nicht mehr raus (zumindest beim ersten mal Lesen).

    Zum restlichen Teil: Für mich bleibt es ein Glossar welches Hilft die jüngere Geschichte Aventuriens zu ordnen, wobei der größte Kritikpunkt für mich in der Ausblendung aller anderen Settings Deres ist und bleibt.

    • Pack_master sagt:

      @ Tapo… es heißt Historia AVENTURICA – die Behandlung der anderen Kontinente ist nie Thema des Buches gewesen, und kann folglich gar nicht angelastet werden.

      • Tapo sagt:

        Es ging mir in diesem Punkt auch nicht um, daß Auslassen der anderen Kontinente, sondern viel mehr um die Schöpfungsgeschichte die sehrwohl ganz Dere umfasst.

  19. Bücherlindwurm sagt:

    Ehrlich – ich freue mich über die Geschmacksrichtung mausgrau. Denn die Ereignisse auf Dere der letzten zweitausend Jahre lassen sich nur durch a) Alveranier und alveranische Götter mit ungenauer Moral vernünftig erklären oder durch b) Alveranier und alveranische Götter, die völlig belämmert und total inkompetent sind. Dann doch lieber ersteres.

    • Cifer sagt:

      Für die erste Historia drängte sich eher „beides“ als Antwort auf – bei der zweiten Ausgabe ist es nicht mehr ganz so schlimm, aber auch nicht eben optimal.

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