Rezension zum Meisterschirm

Meisterschirm ProduktbildDa haben wir ihn, den ersten DSA5-Meisterschirm. Bevor ich jetzt anfange zu schreiben, muss ich erst mal zugeben, dass ich Meisterschirme wirklich mag. Wieso? Ganz einfach: Mit den Bildern, die auf dem Schirm sind, wird meiner Meinung nach Stimmung an den Spieltisch getragen. Wir Menschen sind halt Augentiere und für all diejenigen, die wie ich eine visuelle Präferenz haben, ist es bestimmt ebenso, dass ein schicker Schirm mehr ist als nur Sichtschutz und Regelzusammenfassung für den Meister.

Bleiben wir aber noch mal kurz ein bisschen technisch, bevor ich auf alles weitere eingehe. Das gute Stück kostet 24,95 € und wird begleitet von einem 48 Seiten starken, geklammerten Meisterschirmheftchen (MSHchen). Das Heft alleine ist als PDF über den PDF-Shop verfügbar und kostet da unter dem Titel DSA5-Meisterschirm Tavernenheft 8,99 €.

Der Meisterschirm

Der Schirm selbst hat wieder die bereits bekannte Größe von etwa 4 hochkant nebeneinanderstehenden DINA4-Seiten und besteht wie sein letzter DSA4-Vorgänger aus einem sehr festen Material, so dass der Schirm nicht über den Tisch wobbelt und auch nicht spontan umkippt, wenn der Meister das Abenteuer umblättert.

Meisterschirm Außen ganz

Through the rabbit hole: Aus Spielersicht der Eingang in die andere Welt.

Die in der Regel den Spielern zugewandte Motivseite hat, zum ersten mal bei DSA, eine durchgängige, vierseitige Szene als Motiv. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere, die dargestellte Kneipe ist das Schwert & Panzer in Gareth und die Figuren, neben den altbekannten Fokuscharakteren, sind Spielerhelden. Deren Auswahl erfolgte über einen kleinen Wettbewerb (Nandurion berichtete) und aus den eingesandten Beschreibungen hat Nadine Schäkel dann diese Kneipenbesucher gezaubert.

Die Szene insgesamt ist relativ dunkel und die Figuren im Vordergrund sind alle mit “Glanzfinish” versehen. Ich finde das Motiv nicht schlecht und auch nicht unpassend, aber so wirklich aus den Socken hat es mich auch nicht gehauen. Es hat ein paar wirklich coole Details, aber in seiner Gesamtheit wirkt es auf mich leider etwas hölzern und gestellt. Es fehlen einfach ein paar mehr Figuren (gerne auch ohne Gesichter), die an der Bar sitzen oder so, die das Gefühl von geschäftigem Treiben vermitteln. So hat man irgendwie zu viel Kneipe für zu wenig Besucher. Das soll nicht heißen, dass ich das Bild schlecht oder unpassend finde, aber es ist halt auch nicht überragend. Ich weiß auch, dass mehr Figuren viel mehr Arbeit sind, aber aus meiner Sicht hätte sich das gelohnt.

Meisterschirm Innen ganz

Viel Platz fürs Abenteuer und den Lieblingsknabberkram

Kommen wir dann auch zur Seite für den Meister. Die beiden zentralen Teile beinhalten die Übersichten für den Kampf. Mit dem Schirm erübrigt sich die Suche nach den Auswirkungen von Patzern und kritischen Erfolgen, Modifikatoren für Nah- und Fernkampf, Auswirkungen von Lebenspunktverlusten und vielem mehr. Das Thema der linken Seite sind die allgemeinen Regeln. Hier finden sich Beispiele für Eigenschafts- und Fertigkeitsmodifikatoren, der Einsatz von SchiPs und die Auswirkungen von diversen Zuständen. Die rechte Seite ist mit Magie & Götterwirken überschrieben. Da findet man dann wie erwartet die Schnellübersicht, was die QS bei der Magischen Analyse aussagen, und die restlichen Tabellen sind Modifikationsübersichten für Zauber & Liturgien.

Schön übersichtlich: Die Tabellen auf der Innenseite

Schön übersichtlich: Die Tabellen auf der Innenseite

Die Auswahl insgesamt wirkt auf mich gut durchdacht und ich denke, dass der Meisterschirm uns am letzten Spielwochenende an einigen Stellen das Nachschlagen erspart hätte. Die Gestaltung der Regelseite wirkt auf mich jetzt erst mal aufgeräumt. Er ist einerseits nicht überfrachtet und andererseits, auch dank des übersichtlichen Designs, leicht zu überblicken.

Das Zwischenfazit ist also erstmal positiv: Schirm funktioniert und ist im Großen und Ganzen hübsch anzusehen.

Das Begleitheft – die Tavernenspielhilfe

Wie man bereits den Ankündigungen entnehmen konnte, ist das Heftchen ein Themenbändchen zum Thema Taverne, statt der gewohnten Auflistung von Ausrüstungsgegenständen, Löhnen und Reisezeiten in Tabellen. Es handelt sich dabei um das erste seiner Art, es ist aber geplant, weitere Schirme mit einem speziellen Thema zu versehen. Das wird aller Wahrscheinlichkeit nicht heißen, dass noch dieses Jahr mit einem weiteren Meisterschirm mit anderem Thema zu rechnen ist, aber wie Markus in der Produktvorstellung erzählt hat, hat die Erstellung des Heftes an sich sehr viel Spaß gemacht, deshalb wird es ein weiteres geben, wenn dieser Schirm nachgedruckt werden müsste. Ulisses geht dabei von einem Zeitrahmen zwischen ein und zwei Jahren aus.   (Quelle)

Meisterschirm Heftchen Cover

Aber zurück zu dem Heftchen des schalen Biergeruchs und der gebrochenen Nasen! Der Rollenspieler an sich ist ja eher eine komische Spezies: Statt sich mit seinen Freunden in ‘ner Kneipe auf ein Bierchen zu treffen, trifft er sich mit seinen Freunden Zuhause und spielt lieber, dass man sich in ‘ner Kneipe trifft und zusammen ein Bierchen trinkt. Aber gut, dieses Paradox hin oder her, die Leber freut’s, den Geldbeutel auch und die “virtuelle Kneipensituation” kennt wohl jeder Rollenspieler, daher ist ein Ausflug in diesen Teil der aventurischen Kultur vielleicht doch gar nicht so verkehrt.

Was bietet das Heft also? Den Einstieg bilden zwei Seiten zum Qualitätssystem, bevor es dann auch gleich mit der Gaststube zum Auswürfeln weiter geht. Die Zufallstabellen schließen alles ein, was man so braucht, vom Namen des Etablissements über die Anzahl der Plätze, anwesende Gäste, Wirt und Angestellte bis hin zu Besonderheiten, wie Rattenplage oder Standharfe. Die Einträge der Tabellen sind dabei irgendwo zwischen ernst gemeint und schreiend komisch. Selbst wenn man keine ganze Taverne auswürfeln möchte, findet man hier bestimmt noch die eine oder andere Idee, die man mal einbauen könnte. Selbst für alte Hasen ist es vielleicht ganz erfrischend, wenn die Gehirnwindungen einfach mal wieder frischen Input bekommen.

Wenn die Taverne dann erst einmal steht, geht es auch gleich an das Vergorene und Gebrannte. Ich fange mal mit dem leichteren Teil an, den vorgestellten Alkoholika, bevor es an die Regelseite geht: Es gibt eine Auswahl an aventurischen Weinen, Schnäpsen und Bieren, einmal als Beschreibung, einmal in einer Tabelle mit Qualität, Preis und Wirkung. Die Frage, die sich mancher hier vielleicht stellt: Braucht man das?

Naja was heißt schon brauchen? Aber für die, die Spaß an kurzen Szenen und einem tieferen Eintauchen in die Welt haben, ist jedes Detail, das man zur Verfügung hat, ein weiterer kleiner Baustein, den man für einen spontanen Smalltalk mit dem NSC zur Hand hat. Und hier finde ich ein megaunverfängliches und natürliches Smalltalkthema, ganz unverbindlich aufbereitet, das ich benutzen kann, wenn ich will, aber wie immer nicht muss.

Dann gibt es noch die Fokusregeln zum Alkohol. Es gibt hier Regeln, die Trinkfestigkeit und das Voranschreiten des Kontrollverlusts nach x Premer Feuern in überschaubare Bahnen lenken. Um nicht direkt Betäubungsstufen zu sammeln, wird mit dem Zustand Berauscht gearbeitet, der durch Bestehen oder Vergeigen von Zechenproben mach dem Genuss von Alkohol beeinflusst wird. Auf die Details möchte ich gar nicht weiter eingehen. Ich finde die Idee einer “Verdünnung” der Betäubungstufen durch dieses System super und gut gangbar. Dazu gibt es noch die Sonderfertigkeiten “Kampftrinker I – IV”, “Schnell wieder auf den Beinen” und “Unverträglichkeit gegenüber Alkohol”, die genau machen, wonach sie klingen.

Ob man diese Fokusregeln benutzen will oder nicht, kann natürlich wieder jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke in Situationen, in denen es wichtig ist, wie fit die Helden noch sind, ist das absolut hilfreich, was nicht heißt, dass man solche Situationen nicht auch handwedeln könnte, wenn einem das mehr liegt. Aber manchmal hat man ja vielleicht auch als Spieler einfach Lust darauf, seinen Helden in die Hände der Würfel zu legen.

Kartenvignette

Ob Boltan oder 32 heb auf – Kneipenspiele für alle! (Bild von Wiebke Scholz)

Apropros Würfel: Dann folgt noch eine Auswahl an Spielen. Auch die ist nett zu lesen. Neben Klassikern wie Inrah, Boltan und Rote und Weiße Kamele werden auch noch andere Spiele erwähnt, teilweise mit sehr einfachen Regeln, wie zum Beispiel die 21 Heller, sodass man sie auch einfach am Tisch spielen kann, wenn einem der Sinn danach steht, teilweise aber auch nur in einer eher abstrakten Beschreibung. Es ist hier im Prinzip dasselbe wie bei der Auswahl an Alkoholika, man bekommt einfach noch mal ein paar Details für eine lebendigere Welt, wenn man sie denn will. Es wird darüber hinaus in einem kurzen Abschnitt darauf eingegangen, wie man die Spiele mit den Regeln des GRW abhandeln kann.

Lust auf eine zotige Kneipenschlägerei? Ja? Dann sind vielleicht die Optionalprügelregeln genau das Richtige. Wie verprügelt man jemanden ohne ihn direkt schwer zu verletzen und ohne die Szene rein erzählerisch abzuhandeln, war schon immer eine der komplizierteren Fragen bei DSA. Wer also schon immer Lust auf Kämpfe inklusive einiger Manöver in bester Bud Spencer & Terence Hill Manier hatte, der wird hier seinen Spaß haben. Als kleine Kostprobe nenne ich nur mal meine beiden Lieblingsmanöver: Backpfeifensturm und Kneipenblutgrätsche. Darüberhinaus wird man auch mit improvisierten Waffen und einer Tabelle mit typischen Verletzungen versorgt. Alles, wie in dieser Spielhilfe generell, natürlich mit einem Augenzwinkern. Man kann hier sehr deutlich heraus lesen, dass es vielleicht nicht ganz so bierernst gemeint ist, sondern in erster Linie um den Spaß an der Sache geht, und das finde ich ziemlich sympathisch.

Die drei Beispielgasthäuser

Des Weiteren liefert der Band drei mittelreichische Beispielgasthäuser, die jeweils auf vier Seiten beschrieben werden und Speisekarte und Bodenpläne mitbringen. Ich finde das gut, dass es hier um das Mittelreich geht. Wenn ich raten sollte, dann sind die meisten Spieler meiner Meinung nach tendenziell eher in den etwas nördlicheren Breiten unterwegs.

So kommen wir aber nochmal zum Eingemachten: Die erste der beschriebenen Wirtschaften ist der berühmt-berüchtigte Krakenkönig in Havena. Er dient als Beispiel für die Kategorie “Ich möchte bitte SOFORT gegen Tetanus geimpft werden!!!11elf!”. Neben einem kurzen Ingametext fürs Flair, gibt es eine Beschreibung von Gebäude, Personal und Gästen. Auch hier findet sich wieder die durchgängige Extraportion Charme, diesmal in Gestalt von Cuano, dem exzentrischen Kater, der im Krakenkönig residiert.

Ebenfalls nützlich ist der Überblick über die Speise- und Getränkekarte, sowie die Preisliste mit den speziellen Dienstleistungen des Hauses. Eine Leiche zu entsorgen, kostet beispielsweise 50 – 100 Dukaten. Vom Essen würde ich nach der Lektüre des Ingametextes allerdings trotz Vorhandensein eines Kochs dringend abraten.

Die Pläne sind schön gezeichnet, aber ein bisschen dunkel. Vielleicht hätte es den Karten gut getan, wenn man die Mauern in der Farbe gelassen und den Innenraum etwas heller und mit weniger dominanten Bodenbelägen gestaltet hätte. Alle Karten in diesem Band haben übrigens dasselbe Problem: In der klassischen Situation am Spieltisch ist es vermutlich nicht so trivial auf den Karten den Überblick zu behalten, wenn man nicht direkt daneben sitzt.

Wirtsleute

Wo noch Zucht & Ordnung herrschen! (Bild von Nikolai Ostertag)

Der zweite Ort ist eine Herberge an der Reichsstraße III, wie sie wohl die meisten Hobbyaventurier schon mal angesteuert haben. Als extrem typischen Vertreter ihrer Art kann man die Zum Herdfeuer im Mittelreich auch frei versetzen oder wenigstens die Pläne für eine andere Herberge verwenden. Die Beschreibung ist vom Aufbau her gleich der der ersten Kneipe, aber inhaltlich natürlich völlig anders. Das Wirtspaar ist zum Schießen schrullig. Ich glaube, man kann nur mit den vier Seiten Herbergsbeschreibung einen kompletten Spielabend gestalten, wenn man Lust drauf hat. Hier werden Travias Gebote noch ordentlich hochgehalten, was vielen Spielern wie Durchschnittsaventuriern wohl einen Stoßseufzer entlocken dürfte.

Das Dritte “Gasthaus” im Bunde ist das Hotel Rundrad in Punin. Das ist die Möglichkeit für den Spielleiter den verwöhnten, adeligen oder arroganten Charakteren noch ein paar mehr Silber aus dem Beutel zu leiern. Auch hier schöne Beschreibungen, gutes Flair… was soll man dazu sonst noch sagen?

Fazit

Insgesamt finde ich diesen Schirm mit seinem Begleitheft sehr gelungen. Der Schirm ist stabil, das Motiv ist mit den genannten kleineren Abstrichen echt cool, und die Tabellen auf der anderen Seite sind thematisch sortiert und ersparen einem Blätterei. Das Begleitheft hat eine Menge Ideen und Inspirationen und ist darüber hinaus ausgesprochen humorvoll und eine leichte, amüsante Lektüre, die schon beim Lesen Spaß macht.

Für Meister, die DSA5 spielen und noch keinen Schirm haben sollten, gibt es von mir eine ganz klare Kaufempfehlung! Wenn man hingegen eine bestimmte Detailtiefe einfach nicht will oder braucht, wie zum Beispiel Namen von aventurischen Alkoholika oder Kneipenspielen, dann braucht man dieses Heft nicht. Und auch ein Schirm ist und bleibt nur ein Gimmick, hinter dem der Spielleiter nach Herzenlust schumm… äh, ich meine natürlich das Abenteuer aufgeschlagen haben kann.

Ich denke aber, dass auch alte Hasen mit diesem Schirm jede Menge anfangen können, einfach weil er wirklich 3 Millionen Anregungen enthält, selbst wenn einem die konkreten Listeneinträge nicht so gefallen. Es muss ja nicht jeder zwanzigste Wirt in Aventurien ein Axtmörder sein, aber man fängt an in eine bestimmte Richtung zu denken. Wieso könnte der eine Leiche im Keller haben? Wie fühlt er sich? Wie verhält er sich? Ich bin beim Lesen einfach permanent von meiner Fantasie überholt worden und freue mich schon aufs nächste Mal leiten. Und nicht zuletzt machen auch die drei Beispieltavernen, sowie die Prügelregeln für die Kneipen Lust sie zu benutzen. Auch wenn sich für letzteres Slapstick anbietet, kann man das ja auch anders handhaben.

Bewertung Einhorn 8

Am Ende dieser Rezension finden sich nach einem wilden Wettlauf mit der eigenen Fantasie 8 glückliche Einhörner zu einem wohlverdienten Becher Hippokras im Schwert & Panzer ein. Allein das Neunte liegt bereits bewusstlos unterm Tisch, weil es zu sehr damit beschäftigt war, sich alle Prügelregeln einzuprägen, anstatt sich auf sein Glas zu konzentrieren. Die Offenbarung der Zwillinge ist gnadenlos…

Mit freundlicher Unterstützung in Form eines Rezensionsexemplars von der Ulisses-Spiele GmbH und dem F-Shop.

Über Wölkchen

Das Wölkchen ist seit 1993 leidenschaftliche Aventurierin mit einer kleinen Vorliebe für Al’Anfa, das Mittelreich und die Elfen. Die größte Stärke von DSA liegt ihrer Meinung nach in der lebendigen Welt und dem dichten Hintergrund.
Dieser Beitrag wurde unter Das Schwarze Auge, Rezension abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Kommentare zu Rezension zum Meisterschirm

  1. Pingback: Rezension: DSA5-Meisterschirm | Nandurion

  2. Christian sagt:

    Die beiden zentralen Teile beinhalten die Übersichten für den Kampf. Mit dem Schirm erübrigt sich die Suche nach den Auswirkungen von Patzern und kritischen Erfolgen,

    -> Leider nicht. Denn die Patzertabellen sind Optional und daher nicht im Schirm drin. Was doof ist, weil genau die muss man dann trotzdem nachschlagen (wird ja kaum wer auswendig kennen..)

    • Salaza sagt:

      Wenn man mit den optionalen Auswirkungen spielt. Die Standardauswirkungen von Patzern und kritischen Erfolgen stehen aber schon drin.

  3. Die rote Elster sagt:

    Der Meisterschim und das Begleitheft sind gut gelungen. Daumen Hoch!!! Gut finde ich auch die Beschreibungen der 3 Beispielkneipen und die Auflistung aventurischer Alkoholika. Etwas übertrieben (zu komplex für so ein einfaches Thema) fand ich allerdings die Regeltechnik zu den Alkoholauswirkungen, aber das ist sicher Ansichtssache.

    Witzig fand ich außerdem, dass man mit großen Mühen und vielen Argumenten die „Ausdauerpunkte“ in DSA 5 abgeschafft hatte, und sie nun über die Hintertür wieder eingebaut hat (ich sage nur „Prügelpunkte“). 😉

    Auf weitere Meisterschirme bin ich gespannt. Weiter so 🙂

    • ChaoGirDja sagt:

      Naja…
      Wenn man ehrlich ist, dann waren die KO-Punkte in 4 auch nichts anderes als „Prügel-Punkte“. Denn außer für Faustkämpfe wurde die doch nie benutzt…

      • Salaza sagt:

        Effektiv wohl nicht, das stimmt. Theoretisch konnte man sie ja auch im normalen Kampf bei Manövern je nach BE verlieren, beim Laufen und beim Zaubern und darauf aufbauend gab es dann ja noch die Erschöpfungsregeln. Aber die Abschaffung der Ausdauer las Basisgröße war ja tatsächlich wohl u.a. der Tatsache geschuldet, dass anscheinend kaum jemand die ganzen Möglichkeiten bei 4 genutzt hat. Bei uns war sie als Ressource im Endeffekt auch nicht existent.

      • Die rote Elster sagt:

        Die Ausdauer diente auch noch zur Bstimmung, wie lange man die Luft anhalten konnte (z. B. beim Tauchen) oder wie groß die Reichweite beim Schwimmen war bevor einem die Puste ausging.

  4. Illumkis sagt:

    Verdammt…
    Habe den Meisterschirm bisher nicht verfolgt, hatte aber auf QUERDinA4 gehofft. Muss ich wieder selber basteln 😉

  5. Derya Eulenhexe sagt:

    Weitere mögliche Spielleiterschirme? Ein Hexenfest-Schirm das wär doch mal was. „Träum“. Öhm, hust ja, wo war ich. Oh, seht doch mal, da kommt die Poppins mit ihrem Schirm geflogen! Aber schön aussehen tut er, der Schirm.

  6. Xeledon sagt:

    Ich hoffe ja immernoch auf eine Art Kampagnenschirm zur Theaterritter-Kampagne. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.