Alveran.org – Ein Jahr nach der Apokalypse

Am 31.12.2010 schloss die Internetseite Alveran.org endgültig ihre Pforten. Alveran war bekannt für Vieles, allem voran für den freien und beizeiten rüden Diskussionsstil im zugehörigen Forum. Fast ein Jahr nach dem Ende der Seite packt nun Ex-Foren-Hooligan Vibarts Voice in einem ausführlichen Erlebnisbericht aus. Er verbindet dabei Erinnerungen an die „gute, alte Zeit“ mit einer Typologie von Foren-Randalinskis und dem Erfahrungsbericht eines Heimatlosen. Auch sinniert er ein wenig über die Möglichkeit einer zunehmenden Alveranisierung der Forenlandschaft. Das Ganze gibt es mit Soundtrack! Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und einen erheiterten zweiten Advent.

Ein Jahr nach der Apokalypse. Ein durchaus subjektiver aber wenigstens interaktiver Rückblick auf alveran.org

Hooligan Vibarts Voice (Avatar)

von Vibarts Voice

Intro

Das Grölen und Schreien. Der Geruch von Blut, Schweiß und zu viel Adrenalin. Um mich herum tobt das Chaos und die nackte Anarchie. Der Pöbel brüllt von den Bänken Beleidigungen und Begeisterungsrufe. Unten, auf dem verschmierten Sand, hauen die Kontrahenten unerbittlich auf das Gegenüber ein. Tod, Schreie, Gliedmaßen.

Wo bin ich hier gelandet? Bei einer Podiumsdiskussion aus Khezzara? In den Kampfgruben von Yol-Gurmak? Oder ist das gar ein Vorgeschmack der Niederhöllen? Nichts von alldem, es ist ein ganz normaler Samstagvormittag und ich sitze mit einer Tasse Kaffee in der Morgensonne und klicke mich durch … alveran.org.

Selten nur wird eine Internet-Adresse Teil der persönlichen Biografie. Die meisten Seiten im Netz sind dazu zu belanglos und zu unwichtig, man verbindet nichts mit ihnen, nimmt daran nicht innerlich Teil. Andere, bedeutendere Seiten, wie Wikipedia und Google, sind zu anonym, zu allgemein, als dass man darin einen Ausdruck der eigenen Individualität erkennen könnte. Und dazwischen … gibt es nur wenig. Alveran war für mich eine dieser seltenen Seiten, die man als eine Art virtuelle Heimat verstehen konnte.

Und es war eine verdammt seltsame Heimat, noch dazu für eine selbst gewählte. Alveran war nicht vernünftig. Alveran war nicht nett. Alveran war schon gar nicht immer angenehm. Es war mehr eine schmuddelige Ecke der DSA-Community im Netz. Meistens ein bisschen wie das Bahnhofsviertel einer größeren Deutschen Stadt am Samstagabend. Manchmal mit angenehmen Seiten. Manchmal eine Rollenspiel-Favela im kollektiven Koksrausch. Es war zum auf-die-Tastatur-hauen. Oder zum Jubeln.

Woran lag das? Was machte Alveran.org zur Hooligan-Kneipe im sonst so lieblichen Nerd-Biotop? Lag’s an den Bewohnern? Gut, die Mischung aus Trollen, fanatischen Spielstil-Propheten und Verbalkriegern war eigentlich immer Grund genug, endlich mal einen Sozialpädagogen einzustellen. Vielleicht lag’s aber auch an einer unverschämt toleranten Moderation. Oder schlicht und einfach daran, dass dem Forum schon lange der Ruf vorauseilte, Sammelbecken der DSA-Kellerkinder zu sein. Selbsterfüllende Prophezeiung?

Und warum dann „Heimat?“ Welcher Bekloppte sucht sich ausgerechnet das härteste DSA-Forum zwischen Kiel und Kitzbühl aus, um damit virtuelle Heimatfilmgefühle zu entwickeln? Da wird’s natürlich kompliziert. Im Zustand der Anarchie, in der Abwesenheit eines kontrollierenden Souveräns zeigt der Mensch immer seine übelsten Seiten. Aber – und dieses Aber ist nun wichtig – auch immer wieder seine besten. Alveran bot eine diskurstechnische Freiheit, die manchmal die Grenzen des Erträglichen durchbrach. Aber die angebotenen Freiheiten – keine Registrierung, keine Unterforen, kein thematisches Korsett – lockte auch Unmengen an Leuten an. Auf Alveran war immer was los. In einer Stunde 50 Antworten auf ein Thema – kein Problem! Gut, bei näherem Betrachten:  Viele Leute dort waren absolute Panne. Aber halt nicht alle.

Im anarchisch angehauchten Biotop konnte man sich verwirklichen. Und fand immer welche, die mitmachen wollten. Man fand auch immer welche, die das eigene Ding recht unverblümt ablehnten – aber hey, damit musste man leben. Und ich fand Wege, um mich auszuleben. Wenn das Forum an sich eine Heimat bieten konnte, dann waren die Fäden Straßen, die Nicks Einwohner und bestimmte Threads – mein Zuhause …

Exkurs:  Über die Alveraner – Versuch einer Klassifikation

Track Two

Prems Tierleben, Kapitel 17: Fauna & Flora des Mikrokosmos „Alveran.org“ (Könnte auf andere Plattformen der Community teilweise oder ganz übertragbar sein …)

Spezies A: Der wirre Prophet

Neigt zum fanatischen Glauben an eine seltene oder abstruse Rollenspielreligion. Sieht seine Forentätigkeit prinzipiell missionarisch oder als Märtyrermission. Neigt dazu, Threads zu kapern, um seine wirren Dogmen zu verkünden. Typisches Merkmal: „Was meins du mit nahema, nahema = marysue v. Kiesow, SoD kann nicht drch romaneerzähln, afak ist GURPS sowieso nur kopi mit railroading“

Spezies B: Das Frickelferkel

Möchte durch möglichst kruden Fäkalhumor seinen Witz unter Beweis stellen. Stößt auf allgemein angewiderte Gesichter, hält das aber für ein Zeichen seiner Überlegenheit. Typisches Merkmal: Startet gerne Diskussionen mit Titeln wie: „Kacken – ein neues gesellschaftliches Talent“ oder „Mein Thorwaler steckt sich den Finger in den Popo – was nun?“

Spezies C: Der ewige Doktorand

Hat irgendwann einmal irgendetwas studiert, was entfernt mit Geschichte zu tun hatte. Daher rührt eine vage Ahnung über wissenschaftliche Definitionen historischer Begrifflichkeit. Implizit verlangt er von einem Fantasy-Rollenspiel vor allem eines, und das lautstark und regelmäßig: Genaue Wiedergabe historisch-irdischer Umstände und einen guten Überblick über den (seinen) Forschungsstand. Merkmale: Höchstempörte Erregung über mehrmastige Koggen auf Aventuriens Meeren oder eine allzu liberale Verwendung des Begriffes „Republik.“

Spezies D: Der Möchtegern-Doktorand

Dunkler Zwilling der Spezies C. Schaut gerne „Galileo Spezial“, hat Bildbände über das Mittelalter aus dem Weltbildverlag gekauft und spielt gerne Spiele der „Total War“-Serie. Profundes falsches Halbwissen über die Vergangenheit, das mit stählerner Überzeugung sein Selbstbild stärkt. Merkmale: Beteiligt sich intensiv und Seitenweise an Diskussionen wie „Hatten historische Rüstungen 0 Behinderungspunkte?“, „Schivone vs. Galeere?“ oder „Samurai gegen Amazone – wer gewinnt?“

Spezies E: Der Forenclown

Ist viel zu unernst. Verkleidet gerne harte Polemik im sanften Gewand der Satire. Nichts und niemand ist ihm heilig, am wenigstens er sich selbst. Hält Rollenspiel für ein Spiel, nicht für eine religiöse Mission. Merkmale: Liest in einer Diskussion mit. Postet dann im Rugby-Thread. Liest in einer anderen Diskussion mit. Postet im Rugby-Thread. Liest in einer weiteren Diskussion mit …

Spezies F: Der Faden-Nazi

Er ist intolerant. Bis aufs Blut. Kompromisse sind was für zum Aussterben verdammte Arten. Er hat Recht. Wer etwas anderes behauptet, ist sein Feind. Er hat Recht. Artfremdes Gedankengut ist auszuradieren. Er hat Recht. Eine Tastatur ist kein Schreibgerät, sondern eine Waffe. Er hat Recht. Merkmale: Er hat Recht. Immer wieder. Bis keiner mehr Lust zum Weiterschreiben hat.

Spezies G: Das Täter-Opfer

Abart von Spezies F, vermutlich Mutation. Neigt zu extrem bösartigen Angriffen auf Fanboys, Redaktionsmitglieder, Rollenspielneueinsteiger, Regelfüchse… eigentlich auf alles. Hat das Talent, gerade so beleidigend zu sein, dass die Moderation ihn gerade noch weiter machen lässt. Sobald der kleinste Gegenangriff erfolgt, brüllt er lautstark los, zitiert den Antidiskriminierungsparagraphen des Menschenrechtsgerichtshofes in Den Haag und weint bitterlich über seine Vergewaltigung. Wirkt von daher leicht schizophren. Merkmale: Tränengasgranate und ein Eimer Krokodilstränen.

Spezies H: Die Sockenpuppe

Symbiotische Lebensform zu jeder bereits hier kategorisierten Spezies. In der Lage, den Wirtskörper beinahe perfekt zu imitieren. Zieht ihre Lebensgrundlage aus der frenetischen Zustimmung zu einer vom Wirtskörper geposteten unpopulären Meinung. Kann sich in bestimmten „Einer gegen Alle“ – Diskussionen plötzlich explosionsartig vermehren. Merkmale: Keine spezifischen. Verdächtige Ähnlichkeiten zu in der Szene bekannten Charakterköpfen sind allerdings häufig.

Spezies I: Der Fundamentalkritiker

Er ist gnadenlos, aus Prinzip, denn er kann kein gutes Haar an DSA entdecken. Ihm ist alles beklagens- und veränderungswert: Die Größe der Khom-Wüste, die Umrisse des Kontinents, das Talentsystem, die Zusammensetzung der Redaktion … Retconning ist für ihn das, was für einen gläubigen Christen der Aufstieg der Seeligen ist. Merkmale: Kann überall mitdiskutieren. Diskutiert überall mit.

Spezies J: Der Fanboy

Er ist unkritisch, aus Prinzip, denn er findet alles gut an DSA. Er findet alles unglaublich knorke: Die Größe der Khom-Wüste, die Umrisse des Kontinents, das Talentsystem, die Zusammensetzung der Redaktion … DSA ist für ihn das, was für einen gläubigen Christen der Aufstieg der Seeligen ist. Merkmale: Kann überall mitdiskutieren. Diskutiert überall mit.

Spezies K: Der Sektenanhänger

Er glaubt an eine Theorie wie ein Selbstmordattentäter an das Paradies. Rollenspiel kann in seiner Weltanschauung nur über diese Theorie funktionieren und glücklich machen. Er benutzt gerne Worte wie „Simjuleischonism“ oder „Geimism.“ Andere Sektenzweige sprechen über ihre DSA-Helden gerne als „Tänk“, „Saporter“ oder „Sleier.“ Er verteidigt seine Sekte gegen Bedenken von außen mit dem gezogenen Messer. Merkmale: Verlinkt gerne auf Postings bei Tanelorn oder Blutschwerter.

Spezies L: Der Powergamer

Shafirs Haupt ziert den Kamin seines Helden im eigenen Palazzo auf dem Silberberg. Er startet gerne Fäden wie „Einen Trollzacker Gladiator aus Thorwal spielen“ oder „Darth Vader als DSA-Charakter.“ Er weiß genau, wie er aus 110 GP Attackewerte von 20+ generieren kann oder wie man Zaubersprüche kombinieren muss, um Gareth dem Erdboden gleich zu machen. Er akzeptiert nicht, dass irgendein NSC mehr kann als sein Held. Merkmale: Wird fuchsteufelswild, wenn jemand in einer seiner Diskussionen „Powergamer“ sagt.

Natürlich waren all diese prototypischen Lebensformen hochgradig kreuzungsfähig und mutierten fröhlich vor sich hin. Es war durchaus nicht ungewöhnlich, an einem Tag vom Meinungs-Nazi zum Forenclown und zurück zum ewigen Doktoranden zu werden. Identität ist in Forengesprächen eine hochgradig konstruktivistische Selbstimagination. Apropos konstruieren: Warum war jetzt Alveran so toll, obwohl wir gerade gelernt haben, dass es in der Hauptsache aus einer Horde leicht bis schwer gestörter Diskussionstrottel bestand?

Deswegen:

Mein erstes kleines Häuschen in der „Big City“ Alveran.org richtete ich mir eher zufällig ein. Meine Reaktionen auf bestimmte Postings und Diskussionsverhaltensweisen war von jeher schon tendenziell ironisch oder spöttisch gewesen, vermutlich weil laut Tucholsky die Satire das einzige Mittel ist, das bestimmten Missständen noch „beikommen“ kann. Als ich mich eines schönen Morgens wieder einmal ärgerte, dass Aventuriens Ausgestaltung über das Argument der Unplausibilität in Grund und Boden kritisiert wurde, verfasste ich in zehn Minuten einen neuen Faden, in dem ich im selben beleidigten Tonfall die irdische Entwicklung der letzten paar Jahre kritisierte und die üblichen Änderungen verlangte. Dem Ganzen gab ich kurzerhand den Threadnamen „Wenn die Erde eine Reaktion hätte…“ Und dann arbeitete ich weiter und sah erst wieder am Nachmittag ins Forum.

Track Three

Der Erfolg warf mich um. Was zuerst als unsachlicher Einwurf gedacht war, war im gemeinschaftlichen Weitermachen zu einem fröhlichen anarchischen Humorfestival geworden, in dem jede Menge Leute plötzlich begannen, eigene Ideen zum Grundthema „unsere Welt ist/war total unwahrscheinlich“ auszuspinnen. Und was konnten da einige schreiben! Und was für blitzgescheite Einfälle sie hatten! Ich kam aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Ab diesem Tag liebte ich Alveran. Eine wertvolle Erfahrung: Aus Ärger wird Text, aus Text wird Spaß – hatte fast was von Selbsttherapie. Nur lustiger. Ich hatte Blut geleckt. Und ich konnte nun innerlich weitaus entspannter mit diversem inhaltlichen und formalen Mist in meinem Lieblingsforum umgehen. Moment mal, mein Freund: Die Fawela der Rollenspiel-Netzszene ist dein Lieblingsforum? Ja, tatsächlich …

Track Four

Einige Zeit später beschloss ich, das Experiment zu wiederholen. Man nehme: Den alltäglich um uns herum im Forum tobenden Wahnsinn in all seinen Schattierungen; einen neuen Faden; einige sinnlose, mehr zur Tarnung dienende „Spielregeln“; den Willen, das Forengeschehen parodistisch zu verhackwursten. Fertig war „Wir spielen Alveran.org-Rugby.“ Ich klickte auf „senden“ und wartete.

EXKURS: Was war eigentlich „Alveran.org.-Rugby“?

Das Rugby war im Grunde ein Beobachtungs- und Kommentierungs-Thread, der auf den täglich um uns tobenden Forenwahnsinn humorig reagieren sollte, in dem er gnadenlos die Waffen der Parodie oder Satire einsetzte. Es gab einige von mir vorgeschlagene sinnlose Regeln, die am Begriff des „Roten Balles“ ansetzten. Ein roter Ball war im Grunde nur ein typisches kontroverses DSA-Thema, das ein Halbtroll groß und plakativ auf einen roten Ball schrieb, und ihn dann der geifernden Gewaltmeute im Foren vor die Füße warf, um eine möglichst heftige Schlägerei zu sehen. Beliebte „rote Bälle“ waren immer Dinge wie „Khom-Wüste – zu klein zum Verdursten?“ oder „Powergamer – ernsthafter Spielstil oder pubertäre Selbstbefriedigung?“ Danach traten die einzelnen Fraktionen der Rollenspielpolitik auf unserer imaginierten Arena satirisch verkleidet gegeneinander an, meist kommentiert durch einen absolut sensationsgeilen Stadionsprecher. Nach etwa einem Tag hatte sich aber das System verselbstständigt, und die Rugby-Poster gingen dazu über, immer freiere Schreibformen anzuwenden, um das Forengewitter aufzuarbeiten. Grundsätzliche Elemente, wie das „Ulrich-Kiesow-Gedächtnisstadion“, die Ultrabrutalo-Mannschaft „Volkssturm Khezzara“ oder der kommentierende Chor der „mumifizierten Priesterkaiser“ wurden immer wieder von allen Seiten aufgegriffen und weiter entwickelt. Im Grunde war das Rugby eine Form des kollektiven kreativen Schreibens, in dem man sich gegenseitig beflügelte und seinen Frust über die Dinge um uns auf unterhaltsame Weise los wurde. Klar jetzt, was „Alveran.org-Rugby“ war? Eher nicht? Kein Wunder.

Der erste Beitrag war eine herbe Enttäuschung: „Also dieser Post ist ja mal total unsinnig und entbehrt jeder ernsthaften Diskussionsgrundlage. Ich bitte selbigen zu schließen und den Verfasser zu verwarnen.“ Ich schluckte, nahm’s wie ein Mann und erwartete die versprochene Verwarnung. Ob’s in Wirklichkeit ein ironischer Beitrag war? Ich rätsele noch heute.

Zwei Stunden später war die erste Seite voller roter Bälle. Was dann kam ist eine meiner persönlichen Sternstunden des Internethumors. Alveran.org lieferte die Vorlagen, wir schossen die Tore. Die Regeln waren (Achtung, roter Ball: wie in jeder guten Rollenspielrunde) irgendwann zweitrangig, nur die Gewohnheit, bei einer Verlinkung auf dieses Abenteuer einen Sonderpunkt zu kassieren, hielt sich hartnäckig. Bald war eine relativ feste Stammspielerbank am Ball, und – oh Wunder – sie blieb es über Monate. Die unernsten Alveraner-Schmuddelkinder hörten mit dem Posten nicht auf. Wie auch? Es gab ja jeden Tag neue Kuriositäten in den diversesten Fäden zu lesen. Ganz vorne im gegnerischen Strafraum waren immer wieder Spieler wie Josch, Zwart, Chaogirdja, Edorian von Radoleth, Badoc Ferdok Club, Rorkan, Blitzkriegbob, noch ein Spinner, Secretarius Secundus, *Meister Brau*, die Boronsgraeber, Traumweber, Horus, Scheinelich, Merry, Faizal sal Tuleyman oder Kolkja. Ich hoffe, ich habe jetzt niemand Wichtigen vergessen.

Das Rugby wuchs. Immer wieder auftauchende Motive wurden entwickelt, die Arena, die Mannschaften, die Vuduzela (Tröööt!), der Chor der mumifizierten Priesterkaiser … Das Ulrich-Kiesow-Gedächtnis-Stadion war ein Ort der ungebändigten schreiberischen Kreativiät. Nicht jeder traf immer den Ton und das allgemeine Niveau des Fadens, in der Summe war die ganze Sache aber auf einem erstaunlich hohen Level.

Natürlich waren nicht alle um uns mit diesem Rugby-Sport glücklich. Man konnte uns sicherlich vorwerfen, das Thema DSA nicht ernst genug zu nehmen, oder Meinung im Gewand des Humors zu produzieren. Aber wir tobten in unserem eigenen Faden und störten niemand, der sich nicht reinklickte, außer man empfand alleine, dass der Rugby-Faden monatelang die erste Seite schmückte, als Störung der Diskussionskultur. Aber wer’s Allen Recht machen will …

Track Five

Das Ende kam langsam und es war hässlich. Die Wachholz-Affäre mit folgender Einstellung der Alveran-News-Seite ließ schon nicht Gutes ahnen, und wenig später verkündeten die Betreiber von Alveran das Aus zum 31.12.2010. Das Wehklagen war groß, auch das Anklagen nebenher gesagt, aber ich habe die Entscheidung immer verstanden. Was im Folgenden zu beobachten war, waren alle psychologischen Phasen der Apokalypse. Zunächst wurde weitergemacht, als stünde nicht der Sturm schon am Horizont, Phase 1: Ignoranz. Dann sickert die Erkenntnis ins Bewusstsein, es beginnt Phase 2: Wut und Zerstörungswut. Trolle und Flamer aller Länder, vereinigt euch! Was sie auch taten. Während außerhalb des Rugbys die Fäden zusammenbrachen und die Fäkalien flogen, versuchten wir Rugby-Spieler mühsam – indem wir uns 1000 Postings bis zum 31.12.2010 zur Aufgabe machten – ein würdiges Ende zu finden. Nicht immer gelang es uns. In der Endphase bröckelte dann die „normale“ Diskussionsaktivität merklich, Fluchtbewegungen setzten ein, das Forum verwilderte – und tatsächlich konnte auch eine wilde Meute noch weiter verwildern. Das eigentliche Sterben war langsam und qualvoll mit anzusehen, bis an Sylvester 2010 die Seite immer langsamer wurde. Am Ende war es wie mit vielen lang angekündigten Toden: Am Schluss war man froh, dass es vorbei war.

Alveran war tot. Wir Alveranier jedoch lebten. Was nun? Der Exodus stand an, und die Suche nach einer neuen Heimat ist nie einfach. Also schnürten wir unser Päckchen (unsere Creative Agenda) und machten uns auf die Suche. Angezogen von einem genialen Downloadarchiv und toll gemachtem DSA-Web-TV versuchte ich zunächst einmal mein Glück im Orkenspalter-Forum:

Track Six

Kulturschock pur. Eine völlig neue Welt. In die ich mich einfach nicht einfinden konnte. Wenn alveran.org die blutverschmierte Hooligankneipe der Community war, so stolperte ich hier in einen wohlgeordneten, höflichen Schachclub. Alle waren nett und boten einem Gebäck an. Alles hatte Struktur. Jeder war kompetent, es wurden sinnvolle Fragen und Probleme erörtert, auf die schnell nützliche und durch und durch gut infomierte Antworten erfolgten, alles freundlich betreut von einer Moderation, die mit der grundguten aber strengen Hand einer Diakonieschwester alles im Rahmen hielt.

Ich war verzweifelt. Gerade erst aus den Endzeitkämpfen der Ulrich-Kiesow-Arena heraufgestiegen, fühlte ich mich als bluttriefender Barbar inmitten eines exklusiven Instituts für höhere Töchter: Völlig fehl am Platz. Die Orkis waren nett, aber unter einem solch plakativen  Forennamen hätte ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt als einen etwas langsamen, hochelfischen Fünf-Uhr-Tee. Hier konnte ich nicht bleiben. Ich schnürte mein Bündel erneut, schulterte meine Waffen und zog weiter. Übrigens vielen Dank für euren genialen Newsletter, den ich bis heute mit großem Vergnügen lese.

Es gab im Netz andere Orte und andere Arenen, die einem alten Alveran-Ultra eine etwas gewohntere Umgebung boten. Letztendlich hängen blieb ich dann bei DSA4.de, wo der Stil eher meinem gewohnten virtuellen Lebensraum entsprach. Hängen geblieben mit zahlreichen anderen Flüchtlingen aus dem tiefen Osten der Forenlandschaft? Mitunter habe ich den Eindruck, dass ich nicht der einzige zernarbte Veteran mit der einen oder anderen schlechten Angewohnheit dort bin. Zunehmend werden die Threads verbissener, die Argumente unsachlicher, der Tonfall rauer. Meinung und Geschmack sind inzwischen fast dasselbe. Sie zeigen wieder ihre hässlichen zernarbten Fratzen, die Faden-Nazis, die Möchtegern-Doktoranden, die Rollenspiel-Sekten. Lange versteckte Schlagringe und Sandsäcke werden entrostet und abgestaubt. Zuweilen heißt es dann wieder „Auf sie mit Gebrüll“ und das eigene Ego schwillt im ewigen Kampf um die Deutungshoheit. Sprich: We’re back. Und wir sind nicht hübsch anzuschauen. Mit gespaltenen Gefühlen glaube ich eine zunehmende „Alveranisierung“ der Diskussionskultur zu beobachten, was mich einerseits mit tiefem Grauen vor der Rückkehr in den Slum erfüllt, und auf der anderen Seite … mit nostalgischen Heimaterinnerungen. He, Alveraner: Gebt’s zu! Ihr seid da draußen, und macht irgendwie weiter. Man kann euch förmlich riechen…

Outro

Und die Zukunft? Vielleicht geht ja der Trend tatsächlich „gen Alveran“ und die alten Boxhandschuhe mit den aufgemalten Smileys werden wieder öfters gebraucht. Vielleicht ergeben sich neue Gelegenheiten, im postalveranischen Netz wieder Schreibecken zu basteln, wo man sich kreativ und komisch über die Obskuritäten der Rollenspielgemeinde auslassen kann. Vielleicht aber … und jetzt wird es visionär, wenn auch utopisch … vielleicht aber machen ja auch Florian, Andreas, Johannes und Mark ganz, ganz klammheimlich zu jedem 31.12. eines Jahres die Seite mal wieder für ein paar Stunden auf. Wär das nicht was? Für ein verstecktes Silvesterrevival vielleicht? Damit wir uns alle mal wieder so richtig schön miteinander kloppen können! Ach, jetzt schleichen sich doch noch die Tränen der Rührung in meine alten Augen …

Oder wir treffen uns alle mal irgendwo in Deutschland zum Kicken. Alveranische Grüße an euch Alle da draußen!

— Vibarts Voice

tl;dr: Alveran.org war einerseits eine Zumutung, andererseits klasse. Der Autor tendiert zu kitschiger Nostalgie und entdeckt eine verklärte untergegangene Welt in der aktuellen Forenkultur wieder.

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24 Kommentare zu Alveran.org – Ein Jahr nach der Apokalypse

  1. FJ sagt:

    Wundervoll, vor allem auch durch den Soundtrack.

    • ore sagt:

      Ich hatte nur knappe 2 Jahre Alveran.org, es war toll, es war dreckig.

      Ich habe mich mit deinem Thread auch nostalgisch zurückerinnern können und das beste, ich habe herausgefunden, warum ich, wie auch du, bei Orkenspalter war aber mich bei DSA4 niederließ.

      Es ist die dortige Alveranisierung, die mich immer wieder zurückholt und mir freude an der Internetkultur der DSAler bringt.

  2. Diana sagt:

    Ich habe Alveran.org erst wenige Monate vor Schließung entdeckt, aber ich vermisse es immernoch. :/

    Super geschrieben!
    Zuerst dachte ich: Ne Zusammenfassung von Alveran? Langweilig. Aber es kam dann doch ganz anders… 😀

  3. :lachtot:

    Herrliche Zusammenfassung!
    Ich hab bei Alveran eigentlich nur mit gelesen, aber das trifft den Nagel ziemlich gut auf den Kopf.
    Wobei ich gestehen muss, dass ich mir das Orkenspalter Forum nie genauer angesehen habe.
    Ansonsten kann man einige (oder sogar die meisten) der o.g. Spezies fast überall finden, je nach Forum mal mehr oder weniger.

    Insgesamt: Sehr schöner Rückblick. 🙂

  4. HdN sagt:

    Ja, irgendwo fehlt Alveran und irgendwie ist man auch froh, dass es die Seite nicht mehr gibt 😉

    @ Vibarts Voice
    Wo siehst du denn mich in den Kategorien, rückblickend? Ich erkenne mich weder in einer einzigen wieder, noch in den Mischformen.

    Würde mich mal interessieren =)

    • Vibarts Voice sagt:

      Vielen Dank für die Blumen bisher – das macht doch gleich Adventstimmungstimmung.

      Hallo Herr der Nacht!

      Na – einordnen musst du dich schon selbst, Mister Hardcore – Al’Anfa-must-prevail – Resistance-is-futile – Golgari-Klasse-der-Diskussion – Gladiator!

      Ich würde doch nie wagen, dich in eine Schublade zu stecken;-)

  5. meisterbrau sagt:

    Es war der glorioseste Weltenuntergang meines Lebens. Und: Ja! Wir sind immer noch da draussen.
    Grüße an alle Rugby-SpielerInnen!
    *Meister Brau*, sich auf erschreckend wahre Weise in Spezies E wiederfindet.

  6. Larona sagt:

    Vielen Dank für den Rückblick. Schön das die 13 Jahre Arbeit nicht ganz umsonst waren.
    Als ehemaliger Webmaster hätte ich noch andere Highlights, zB das erste Aufschreien beim Tag- und Nachtwechsel (der eigentlich nur ein Aprilscherz war), DSA-LOVE (die Rollenspielerverkupplungsseite, mit der junge „6 of 9“, die viele Antworten bekam, die Emanzendiskussion zwischen Magiermogul (Mark) und Katharina und, ja, die Arena. Auch wenn ich mit dem Lesen meist nicht hinterher kam.
    Auch wenn es Alveran nicht mher gibt, so ist doch zumindes ein Teil der Webmaster immernoch irgendwie mit DSA verbunden und werkelt im Hintergrund an verschiedenen Projekten rum.
    Ich für meinen Teil hoffe, damit 2012 online gehen zu können.
    Mit aventurischen Grüßen
    Florian „Larona“ Sachtleben

  7. Syrrenholt sagt:

    Hallo,

    ein sehr schöner Nachruf auf eine unvergessene Zeit!

    folgender Satz bringt es für mich auf den Punkt:
    „…keine Registrierung, keine Unterforen, kein thematisches Korsett – lockte auch Unmengen an Leuten an. Auf Alveran war immer was los. In einer Stunde 50 Antworten auf ein Thema – kein Problem!“

    Genau das vermisse ich in den anderen Foren schmerzlich…aber vielleicht liegt es nicht nur am fehlenden Alveran-Flair, sondern allgemein daran, dass wir alle älter geworden sind und unsere freie Zeit – nach Studium, etc. – nun mit Beruf und Familie aufgefüllt ist.

    Die Welt ist im Wandel und am Ende aller Tage wird Gror den Diskus zurückwerfen, Bruderschwester 😉

  8. Aikar Brazoragh sagt:

    Echt genial geschrieben! DANKE

  9. Allondro sagt:

    Danke, Vibart, für diesen wunderbaren Kommentar, der selbst Schwarzmagier wehmütig macht!

  10. HdN sagt:

    Beachtlich finde ich auch im Rückblick immer noch, dass trotz aller Anarchie selbst in der Endphase verdammt viele und lange Threads mit gutem Material herauskamen. Man musste eigentlich nur einen Stein ins Rollen bringen und der Rest kam von alleine.

    Ohne Alveran und seine Threads hätte ich wohl nie das geniale Herren von Chorhop gespielt, hätte niemals die dafür bereits erstellten Materialien gefunden, hätte keinen eigenen Blog dazu erstellt, hätte nicht leidenschaftlich mit Abenteuerautoren gestritten. Ja. Irgendwie fehlt das schon ein Stück weit =)

  11. Horus sagt:

    Hi Vibart,

    klasse Artikel! Hat echt Spaß gemacht zu lesen!

    Wo ich das gelesen habe, muss ich wieder an die Schlachten des sechsgehörnten Bullen REDAX und seines Kumpanen FANBOY denken…herlich einfach nur herlich….

    Falkige Grüße

    Horus

  12. Darius_der_Duellant sagt:

    Schade dass ich diesen großartigen Rückblick erst jetzt entdeckt habe.
    Wunderbar geschrieben und hat mich ermuntert, mal wieder im Rugby-Strang zu stöbern.

    Alveran.org
    Es war eine wirklich schöne Zeit!

  13. Traumweber sagt:

    Hi Vibart,

    jetzt erst, nach so langer Zeit, habe ich deinen wunderschönen Abgesang auf Alveran gefunden und mit wachsendem Vergnügen gelesen. Und ich stelle fest: deine Beschreibung trifft den Nagel – schmerzhaft – auf den Kopf.
    Anders als du bin ich dann auf dem Ork hängen geblieben und weiß den kultivierteren Umgangston dort (inzwischen) zu schätzen, was aber nicht heißt, dass ich in der ersten Zeit dort nicht massiv gefremdelt hätte, war ich doch auch eines der alveranischen Schmuddelkinder 😉
    Für ein Stadion gibt es dort keinerlei Anlass, der Versuch, eines zu bauen war mangels Material von vorneherein zum Scheitern verurteilt und ist auch bald in Vergessenheit geraten.
    Das beste an Alveran waren auch für mich die beiden genannten Threads, „Was wäre wenn die Welt…“, und das Alveran-Rugby. Dort zeigten sich wirkliche Schreibkunst und jede Menge satirische Fähigkeiten. Trrotzdem glaube ich nicht an die Wiederbelebung von Leichen. besser ist, es entsteht etwas Neues.
    An dieser Stelle möchte ich noch hinzufügen, dass ich an deinen Beiträgen immer sehr viel Spaß hatte und deshalb etwas enttäuscht war, als du dem Ork schon nach kurzer Zeit wieder den Rücken kehrtest.
    In diesem Sinne ein letztes, allerletztes Trööööööööööööööööööööööt!

    Traumweber

  14. Vibarts Voice sagt:

    Danke an alle, die mir hier für den Artikel Blumen überreicht haben, vor allem natürlich an dich Traumweber für die schmeichelhaften Worte. Immer mal wieder stolpert man im Netz über die alten Nicks und denkt an schöne Zeiten zurück. Grüß mir die Orks und trinkt eine Tasse Tee im nostalgischen Gedenken.

    Tröööööt!

    VV

  15. Faizal sal Tuleyman sagt:

    *tapp tapp*
    „Ahem… Test Test 11 12 13… ich glaube, das Mikro ist an.
    Meine Damen und Herren, liebe Ex-Rugbyspieler,

    Unglaublich! Nach so langer Zeit, und so weit von der Sendebox entfernt wie der Raschtulswall von der Wüste Khom, funktioniert das Mikro des Stadions immer noch.

    Vielen, vielen Dank an dich, Vibarts Voice, für diesen meisterlichen SKELLETARIUS! Nach einem Jahr des Schlummerns im erkalteten Spielfeld tgrabe ich mich nun deinetwegen wieder an die raue Foren-Oberfläche. Und was sehen meine schon erloschen geglaubten Augen? Sie leben!
    Der Rugby-Rasen mag untergegangen sein, doch die Hooligans von damals stehen wieder, auf einem anderen Platz, mit anderen Regeln, aber es sind unzweifelhaft dieselben!

    Trotzdem muss ich mich den Worten des Traumwebers anschließen. Auch ein neuer Quellenband wird nichts daran ändern, dass Alveran.org dahin ist. Die Zeit wird zeigen, ob wir alle zu hochelfischen Teetrinkern, kompetenten Rollenspieldiskutanten oder sonstwie erwachsenen Individuen werden…
    … oder ob uns eines Tages, mit beißender Ironie, tastenhackender Rücksichtslosigkeit und Knochenblei das Magnum Opus gelingt und sich aus dem Staube des Götterhimmels die Verlorenen, Powergamer und notorischen Regelfanatiker erheben, um sich um das zerrupfte Banner der nichtexistenten Sinns zu scharen und dem Gott des rethorischen Gemetzels zu huldigen.

    In diesem Sinne, TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖT!

  16. Vibarts Voice sagt:

    Irgendwann kommen Sie alle wieder zum Vorschein…

    Danke für deine netten Blumen Faizal – SCHNEUZ (vor Rührung) – und danke für den schönen Kommentar, der zeigt, dass im Kiesow-Stadion jede Menge begabte Schreiberlinge gegen Bälle und Gegnerköpfe traten. Ich freue mich schon auf das nächste große Magnum Opus der Nekromantie, so es denn mal stattfindet.

    Mit tief gezogenem virtuellen Hut

    VV

  17. lamar sagt:

    Wirklich ein toller Nachruf, der treffender nicht hätte sein können.
    Zwar habe ich meistens nur auf Alveran das Geschehen verfolgt und wenig geposted( mich dafür aber umso mehr amüsiert), dennoch war es von Anfang an meine Seite, ohne zu wissen warum bzw. ohne darüber nachzudenken. Jetzt weiß ich es 😉

  18. Fiana Toberen sagt:

    Ich ertappe mich immer noch wie ich Gedankenverloren alveran.org eintippe. Für mich war das Ende der Seite auch zeitgleich das Ende des Hobbys, wenngleich nicht ausschließlich wegen dem Schließen der Pforten.

    Erstaunlich, daß ich den Nachruf erst jetzt entdecke und schön, daß er ausgerechnet vom Forensatiriker höchstpersönlich geschrieben wurde.

  19. Merry sagt:

    Ohje, schon bald 3 Jahre her die Schließung. Und dieser Kommentar schon über 2.
    Jetzt sitze ich hier, quasi 9.000 km von meinem Stammplatz im Stadion entfernt, entdecke deinen Kommentar (nach so langer Zeit erst, du meine Güte), Vibart, und es tut so gut, wieder von Alveran und vom Rugby zu lesen.

    Ich denke auch immer wieder beim Forenstöbern: Hach, den Namen kenne ich doch, sei es einfach aus dem Alveran-Forum oder sogar vom Rugby. Und ich denke, dass es allen so geht, oder?

    Danke, Vibart und euch anderen, für die Zeilen, für viel Spaß im Alveran-Forum und, tja, irgendwie für alles andere, kurz ‚die guten alten Zeiten‘.

  20. Karyptoroth sagt:

    Toll geschrieben.
    Hab mich damals den Internetdiskussionsforen abgewandt und bin in die Realität geflüchtet. ^^
    Bis dann Reddit groß wurde.
    Ein gutes DSA Forum hab ich immer noch nicht gefunden.

  21. Pingback: Fünf Jahre Nandurion – Der lange Brief zum kurzen Abschied | Xeledons Spottgesang

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