Backen mit Himelmox Breitpfann

Langsam zeigt auch draußen der Winter sein wahres Gesicht, und was darf im Winter bzw. zur Weihnachtszeit nicht fehlen? Genau – KEKSE!!! Damit ihr aber nicht die gleichen Probleme bekommt wie diese beiden hier, haben wir einmal geschwind in unser Auge des Morgens geschaut. Denn in einem kleinen Hügelhaus im Kosch wartet schon der hügelzwergische Meisterkoch und Zuckerbäcker Himelmox Breitpfann auf uns und hat auch schon gleich mal was vorbereitet: Ein paar leckere Weihnachtsbackrezepte, die wir nun mit euch teilen möchten, wenn wir schon die Kekse selbst nicht gemeinsam vernaschen können. Doch Vorsicht: Alle Mengen sind auf hügelzwergische Mägen zugeschnitten! 😉

Grüß‘ Travia, ich bin Himelmox Breitpfann, und ich werde euch heute ein paar schmackhafte Backrezepte vorstellen. Mit einigen der Zutaten backe ich normalerweise nicht, und ich weiß teils auch gar nicht, wo sie eigentlich herstammen, aber ich sage euch, sie schmecken wahrlich vorzüglich. Ich möchte aber auch gar nicht lange drumherum reden und euch bei eurer kurzen Lebenserwartung nicht länger als nötig warten lassen. Also frisch ans Werk!

Phexens Sterne und Travias Gänseschar

Bei diesem Rezept gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen können wir eher kleinere Plätzchen backen, die dann eine knusprige Note erhalten und göttergefällige Motive bilden wie z.B. Phexens Sterne oder auch die Gänseschar von Mütterchen Travia. Oder wir machen sie größer und dicker und verschenken sie dann in Form von schmucken Herzen. Was wir brauchen, ist:

  • 2 EL Hirschhornsalz
  • 60 Skrupel Unauer Mandeln, gerieben
  • 4 Unzen Streichfett
  • 26 Unzen + 4 Löffel Mehl
  • 1 Päckchen Pfefferkuchengewürz
  • 9 – 10 Unzen Ifirnspuder
  • 20 Skrupel Pottasche
  • 4 Löffel Öl aus Praisblumenkernen
  • 2 Schoten aus der weißen Orchidee
  • 5 Flux  und 6 Löffel Wasser
  • 80 Skrupel Zucker Marke „Trollpatschs Liebling“ (noch besser Zucker aus original maraskanischem Getreide)
  • 9 – 10 Unzen Sirup aus Weidener Zuckerrüben

Zuerst erhitzen wir den Zuckerrübensirup und geben anschließend Streichfett, Pfefferkuchengewürz und Zucker hinzu und vermischen es gut. Währenddessen Unauer Mandeln, das Mark der Schoten, das Mehl (mit Ausnahme der 4 Löffel), die Pottasche und das Ifirnspuder miteinander vermengen. Außerdem 2 Löffel Hirschhornsalz und 4 Löffel Mehl vermischen und dann mit Praiosblumenöl und 6 Löffel Wasser kräftig vermengen. Als nächstes geben wir Sirup und die anderen beiden Massen in einen Bottich, geben das Wasser hinzu und verkneten es zu einem Teig. Nun rollen wir den Teig nach Belieben aus. Das kann etwas dicker werden oder auch dünner, wenn wir eher knusprige Plätzchen haben wollen. Bei Plätzchen können wir dann Ausstechförmchen benutzen und so ganz einfach schnatternde Gänse, funkelnde Phex-Sterne oder auch Einhornköpfe kreieren. Wenn wir den Teig ein wenig dicker machen, können wir auch ruhig große Herzchen formen, um sie unseren Liebsten zu schenken. Oder um sie selbst zu essen … Das Ganze geben wir dann so lange bei fast voller Hitze in unseren erhitzten Ofen, wie ihr braucht, um einen guten Stiefelhumpen Bier zu trinken. Lasst das Gebäck dabei nicht zu dunkel werden und vor allem vor dem Essen ein wenig abkühlen, sonst verbrennt ihr euch die Fingerchen!

Tsas Kekse

Diese leckeren Kekse sind so vielfältig, dass sie der Göttin Tsa einfach gefallen müssen. Ob mit Obst, Nüssen, mit weißer oder dunkler Schokolade, eurer Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Wir brauchen:

  • 2 kleine Löffel + 4 Löffel Hischhornsalz
  • 10 Unzen Streichfett
  • 24 Unzen + 8 Löffel Mehl
  • 1 kleiner Löffel Salz
  • 12 Unzen Tschokolat (Art nach Belieben)
  • 8 Löffel Öl aus Praiosblumenkernen
  • 2 Schoten aus der weißen Orchidee
  • 12 Löffel Wasser
  • 1 kleiner Löffel Zimt, entweder Ulikkaneel oder Benbukkel
  • 380 Skrupel Zucker
  • 14 – 16 Unzen getrocknete Früchte oder Nüsse nach Belieben

Für diese leckeren Kekse brauchen wir drei verschiedene Schüsseln. In der einen Schüssel vermengen wir den Zucker und das Streichfett miteinander, bis es eine schaumige Konsistenz erhält. In der nächsten Schüssel vermengen wir 2 kleine Löffel Hirschhornsalz, 24 Unzen Mehl, Salz und den Zimt. In der letzten Schüssel vermengen wir erst 4 Löffel Hirschhornsalz und 8 Löffel Mehl und geben dann Sonnenblumenöl und Wasser hinzu. Dann alles aufschlagen. Jetzt vermengen wir den Inhalt jeder Schüssel miteinander und schlagen die ganze Masse nochmal kräftig auf.

Jetzt kommen wir zum besonders tsagefälligen Teil: Zerkleinert Tschokolat, Nüsse (oder getr. Früchte) und gebt sie zu unserem Teig hinzu. Nun müsst ihr eure Kekse nur noch in Form bringen. Ihr könnt sie mit Förmchen ausstechen und z.B. traviagefällige Formen hervorbringen (allerdings kann sich die Form beim Backen noch ein wenig ändern), oder ihr macht einfach große flache Kekse. Besonders Kekse von der Größe zweier Zwergenhände sind immer eine ansehnliche Köstlichkeit, mit der ihr bei euren Liebsten sicher gut ankommt. Die Kekse verteilt ihr dann mit Abstand auf dem Blech und lasst sie im (vorgeheizten) Ofen bei voller Hitze ung. so lange backen, wie ihr braucht, um einen guten Stiefelhumpen Bier zu trinken und die Kekse brauchen, um einen goldigen Rand zu erhalten. Fertig sind Tsas leckere Kekse!

Einhornhörner

Diese Plätzchen sind einfach eine Wonne. Sie zergehen auf der Zunge, so dass jeder Zwerg bei uns kaum genug von ihnen bekommen kann. Vor allem mit drübergestreuten Ifirnspuder ein Genuss. Dabei schön simpel und damit auch für die eher ungeschickten Großlinge geeignet. An Zutaten benötigt ihr:

  • 150 Skrupel Unauer Mandeln, gerieben
  • 9 Unzen Streichfett
  • 12 Unzen Mehl
  • Ifirnspuder (nach Belieben)
  • 3 Schoten aus der weißen Orchidee
  • Skrupel Zucker Marke „Trollpatschs Liebling“ (noch besser solcher aus echt maraskanischem Getreide)

Für diese leckeren kleinen Einhornhörner schaben wir zuerst das Mark aus den Schoten und vermengen es mit den anderen Zutaten (bis auf das Ifirnspulver), so dass ein schöner Teig entsteht. Den so gefertigten Teig mindestens so lange ruhen lassen, wie ihr braucht, um in Ruhe drei Stiefelhumpen gutes Bier zu trinken. Danach formen wir den Teig zu einer Rolle, die je nach Wunsch in etwa 2-5 Halbfinger dick sein sollte. Aus diesem formt ihr dann nach und nach kleine Einhornhörner und verteilt sie auf eurem Blech. Die leckeren Plätzchen backen wir dann im vorgeheizten Ofen bei fast voller Stärke einen Augenblick länger als ihr braucht, um einen guten Stiefelhumpen Bier zu trinken. In der Zeit prüfen wir mehrmals nach, bis sie die gewünschte Festigkeit erreichen. Wer Lust hat, der kann am Ende die abgekühlten Einhornhörner noch mit winterlichem Ifirnspuder bestreuen. Was ich für meinen Teil nur empfehlen kann.

Nun, mit diesen drei äußert appetitlichen Rezepten sollte ihr eine köstliche Stimmung in euer Anwesen zaubern können. Ich wünsche euch gemütliche und vor allem appetitliche Festtage. Und wenn ihr mal in der Gegend seid, kommt doch mal in meiner Backstube vorbei, es lohnt sich!

Möge Mütterchen Travia euch an einen wohlgedeckten Tisch führen!

Himelmox Breitpfann, ein hügelzwergischer Koch und Zuckerbäcker

 

Und hier für alle Eiligen noch einmal die Kurzfassung ohne aventurische Begriffe:

Phexens Sterne und Travias Gänseschar

Zutaten:

  • 2 EL Backpulver
  • 60g geriebene Mandeln
  • 100g Margarine
  • 640g + 4 EL Mehl
  • 1 Packung Pfefferkuchengewürz
  • 240g Puderzucker
  • 20g Pottasche
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 2 Vanilleschoten
  • 40ml + 6 EL Wasser
  • 80g Zucker (am besten Rohrohrzucker)
  • 240g Zuckerrübensirup

Zuerst erhitzen wir den Zuckerrübensirup, geben anschließend Margarine, Pfefferkuchengewürz und Zucker hinzu und vermischen es gut. Währenddessen Mandeln, das Mark der Vanilleschote, 640g Mehl, die Pottasche und Puderzucker miteinander vermengen. Außerdem 2 EL Backpulver und 4 EL Mehl vermischen und dann mit Sonnenblumenöl und 6 EL Wasser kräftig vermengen. Als nächstes geben wir Sirup und die anderen beiden Massen in einen Bottich, geben das Wasser hinzu und verkneten es zu einem Teig.
Nun rollen wir den Teig nach Belieben aus. Das kann etwas dicker werden oder auch dünner, wenn wir eher knusprige Plätzchen haben wollen. Bei Plätzchen können wir dann einfach Ausstechförmchen benutzen. Wenn wir den Teig ein wenig dicker machen, können wir auch ruhig große Herzchen formen. Das ganze ca. 10 Minuten im erhitzten Ofen bei ungefähr 180°C backen.

Tsas Kekse

Zutaten:

  • 2 TL + 4 EL Backpulver
  • 250g Margarine
  • 600g + 8 EL Mehl
  • TL Salz
  • 300g Schokolade (Art nach Belieben)
  • 8 EL Sonnenblumenöl
  • 2 Vanilleschoten
  • 12 EL Wasser
  • 1 TL Zimt
  • 380g Zucker
  • 300-400g getrocknete Früchte oder Nüsse nach Belieben

Für diese Kekse brauchen wir drei verschiedene Schüsseln. In der einen Schüssel vermengen wir den Zucker und die Margarine miteinander, bis sie eine schaumige Konsistenz erhält. In der nächsten Schüssel vermengen wir 2 TL Backpulver, 600g Mehl, Salz und den Zimt. In der letzten Schüssel vermengen wir erst 4 EL Backpulver und 8 EL Mehl und geben dann Sonnenblumenöl und Wasser hinzu. Dann alles aufschlagen. Jetzt vermengen wir den Inhalt jeder Schüssel miteinander und schlagen die ganze Masse nochmal kräftig auf.
 Zerkleinert dann Schokolade, Nüsse (oder getr. Früchte) und gebt sie zum Teig hinzu. Die Kekse verteilt ihr dann mit Abstand auf dem Blech und lasst sie im (vorgeheizten) Ofen bei 200°C ungefähr 10 Minuten backen. So lange, bis sie einen goldigen Rand bekommen.

Einhornhörner

Zutaten:

  • 150g geriebene Mandeln
  • 225g Margarine
  • 300g Mehl
  • Puderzucker (nach Belieben)
  • 3 Vanilleschoten
  • 75g Zucker (am besten Rohrohrzucker)

Zunächst schaben wir das Mark aus den Vanilleschoten und vermengen es mit den anderen Zutaten (bis auf den Puderzucker) miteinander, so dass ein schöner Teig entsteht. Den so gefertigten Teig mindestens eine halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen. Danach formen wir den Teig zu einer Rolle, die je nach Wunsch in etwa 2-5 Zentimeter dick sein sollte. Aus diesem formt ihr dann nach und nach kleine Einhornhörner und verteilt sie auf eurem Blech.
Die leckeren Plätzchen backen wir dann im vorgeheizten Ofen bei fast voller Stärke (ca. 180°C) in etwa 12 Minuten. In der Zeit prüfen wir mehrmals nach, bis sie die gewünschte Festigkeit erreichen. Wer Lust hat, der kann am Ende die abgekühlten Einhornhörner noch mit Puderzucker bestreuen.

Wir wünschen euch einen guten Appetit!

Über Amirwolf

Amirwolf heißt eigentlich Julian und ist eher unter seinem Spitznamen Locke bekannt. DSA spielt er nun schon seit einigen Jahren und leitet dort vor allem. Bei Nandurion ist er seit Herbst '10 als Blogger aktiv und ist einer der zwei Admins.
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13 Kommentare zu Backen mit Himelmox Breitpfann

  1. Diana sagt:

    Lecker!

    Zum nächsten DSA-Spielen werde ich welche davon backen! 😀

  2. Amiroteia sagt:

    Öhm… wo ist der Bestellbutton^^? Da mein Ofen leiderkaputt ist und ich dieses Jahr daher nicht zum Plätzchenbacken komme, würd ich gleich welche ordern *g*.

  3. Sturmfelz sagt:

    Huhu,

    kann ich nur zustimmen,
    vor allem Tsas Kekse sind super.

    yammi!

  4. Josch sagt:

    Hätten wir das vorher gewusst, was für einen Dukatenhagel hätten wir da veranstalten können! Wir brauchen unbedingt einen Web-Shop zum Verkauf von Keksen und Nandurion-Tinnef! Der Hörbuchfassung unserer Artikel und Rezensionen würden wir auch unveröffentlichte Abenteuerskizzen aus unseren heimischen Spielrunden beilegen! Also: Wer wäre bereit, ein Abo abzuschließen?

    • miro sagt:

      Bitte drei Tonnen Phexens Sterne mit doppelt-Josch und extra Pfefferkuchengewürz sowie einem mittelgroßen Amirwolf in munterer Backlaune.

      Dazu einen halben Feyamius (das muss reichen) mit Artefaktbaukasten zur Meisterentlastung bei aktuellen Wünschen während des Spielabends.

      Und wo wir schon mal dabei sind, macht den Kohl doch bitte ein wenig fetter und legt noch einen Beutel mit Diana-Vignetten dazu.

      Dann ist Weihnachten gerettet. *schmatz*

  5. Pingback: Ofentürchen Nr. 11 | Nandurion

  6. Bastian "Nobbi" Hoff sagt:

    @ miro
    Amirwolf gibt es sowieso nur mittelgroß ;P

  7. Josch sagt:

    Ich möchte bei der Gelegenheit übrigens mal darauf hinweisen, dass beim Aventurisieren der Rezepte „Handelsherr und Kiepenkerl“ auf sinnvolle Weise zum Einsatz gekommen ist. Zweimal! Und nicht zum Anfeuern des Ofens 😉

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