Interview zur Aranien Regionalspielhilfe: Teil 1

Am 24. Oktober erscheint die Aranien-Regionalspielhilfe „Das Dornenreich„. Vor der Veröffentlichung haben wir mit den Autoren Marie Mönkemeyer, Zoé Adamietz, Christian NehlingTara Flink, Jasmin Neitzel, Serina Steinmann, Johannes Kaub, Thomas Eberhard und Alex Spohr gesprochen. Bei so vielen Beteiligten ist das Interview etwas länger geworden und wir haben es in 2 Teile gespalten. Dies ist Teil 1.

 

Nandurion: Wer steckt denn alles hinter der Aranien-Spielhilfe? Wollt ihr euch mal kurz vorstellen und erzählen, was ihr außerhalb von Rollenspielen so treibt?

Coverbild der Regionalspielhilfe „Das Dornenreich“ gezeichnet von Marcus Koch.

Marie Mönkemeyer: Ich bin ehemalige DSA-Redakteurin, mittlerweile als freiberufliche Autorin und Übersetzerin unterwegs.

Zoé Adamietz: Neben meinem Job als DSA-Redakteurin bin ich auch ansonsten ein Popkulturmensch, der am liebsten im Keller eines Kinos leben würde, wie das Phantom der Oper. Ich pendle immer zwischen verschiedenen Interessensgebieten. Neben diversen wissenschaftlichen Themen der Soziologie, Sozialpsychologie und Religionswissenschaft, die ich neugierig verfolge, beende ich einen Arbeitstag gerne mit Meditation, Comics, Horrorfilmen und Animes. Wenn ich noch kreative Energie übrig habe, zeichne ich gerne oder diskutiere meine Hot Takes mit Fremden im Internet. 

Christian Nehling: Außerhalb von Dere nehmen mich die Heilkunde-Talente in Beschlag. Als Apotheker in der Verwaltung beantworte ich Fragestellungen zu Arzneimitteln und anderen Verordnungen. Ansonsten gehört die Klarinette zu meinen treuen Begleitern, mit der ich Klassik oder Filmmusik im Sinfonieorchester spiele. 

Serina Steinmann: Vor kurzem habe ich geheiratet, deswegen bin ich im Rollenspielbereich hier wahrscheinlich das erste Mal mit neuem Nachnamen vertreten. Neben DSA, das ich bis vor kurzem auch beruflich als Redakteurin betreut habe, und anderen Spielen, findet man mich oft tanzend vor. Oder mit einem guten Fantasybuch in der Hand.

Jasmin Neitzel: Ich bin Jasmin, 33, Transfrau, Norddeutsche und mache Rollenspiele beruflich, seit kurzem wieder als Redakteurin, unter anderem für die Welt der Dunkelheit. Davor habe ich Werbung für Rollenspiele gemacht. Sonst nimmt meine Transition gerade viel Energie ein und ich pflege eine Schallplattensammlung.

Die aranische Küste gezeichnet von Stefan Wacker für die Regionalspielhilfe

Tara Flink: Ich bin 25 Jahre alt, schreibe gerade meine Masterarbeit in vergleichenden Literaturwissenschaften und bin über ein studienbegleitendes Praktikum zu Ulisses gekommen. Mittlerweile arbeite ich als freie Redakteurin, Autorin und Lektorin für die Redaktion, je nachdem was gerade gebraucht wird. Mein erstes größeres Projekt für DSA, an dem ich selbst mit Herz und Seele mitgeschrieben habe, war das Aventurische Pandämonium. Ich lebe am Rhein und neben dem Rollenspiel bin ich begeisterte Jugger-Spielerin.

Johannes Kaub: In meinen 29 Lebensjahren habe ich schon so manches ausprobiert, ein wenig akademische Luft in verschiedenen Disziplinen geschnuppert und dann entschieden, dass ich mich doch lieber mit etwas Bodenständigerem beschäftigen möchte. Also bin ich jetzt Rollenspielredakteur :D. Nebenher ist wohl meine Gitarre mein wichtigster Lebensinhalt.

Thomas Eberhard: Ich bin 35 Jahre alt und abseits des Rollenspiels zu Mord und Totschlag berufen. Ich bin nämlich Strafrichter bei, wie man in der Branche so sagt, einem Landgericht im Geltungsbereich des Grundgesetzes.

Alex Spohr: Mein Name ist Alex, ich wohne und komme aus Frankfurt und ich bin seit dem 1. April 2011 Verlagsassistent und Redakteur für DSA bei Ulisses. Davor habe ich als externer Autor ab und an etwas für DSA schreiben dürfen. Ich bin seit der 4. Klasse DSA-Spieler und spiele immer noch sehr regelmäßig sonntags und manchmal samstags in meinen DSA-Runden. Erstaunlicherweise haben ich zwischenzeitlich auch immer mal wieder Zeit, ganz normale Dinge zu tun: Mal ins Kino gehen, mit Freunden treffen, sogar Bücher lesen ist gelegentlich möglich. 😊

 

Nandurion: Zoé Adamietz, du bist ja seit Oktober 2018 in der DSA-Redaktion und betreust jetzt auch die Aranien-Spielhilfe. Wie bist du zu Ulisses gekommen und wie macht es sich so in der Redaktion? Was ist deine Rolle?

Eine aranische Schreibstube gezeichnet von Lars Weiler für die Regionalspielhilfe

Zoé Adamietz: Ich bin seit September 2018 in der DSA-Redaktion (:P) und verdanke dies ganz ursprünglich Alex, der vor etwa 13 bis 14 Jahren in meiner damaligen Schule eine Nachmittags-AG für Das Schwarze Auge angeboten hat. Jahre später, während meines Studiums — Soziologie und Politikwissenschaft — hat mich Alex ab und an als Lektorin, Korrektorin und Autorin für DSA beauftragt, da er mittlerweile tatsächlich vom Fan zum offiziellen Redakteur aufgestiegen war. Als ich meinen Abschluss in der Tasche hatte, war gerade zufällig dringend Nachwuchs für die Redaktion gesucht — also habe ich mich beworben. Heute, schon ein Jahr später, würde ich meinen Tätigkeitsbereich rückblickend sehr weit fassen: Ich war und bin an allen Stufen der Textbearbeitung- und Planung beteiligt, von der Idee, zur Rekrutierung von Autoren, über Recherche, Kommunikation, Konzeptionierung, Erstellung und Nachbearbeitung von Texten und Coaching neuer Autoren ist da alles dabei. Jeder in der Redaktion hat seine eigenen Projekte, an einigen arbeiten wir zusammen. Ich denke wir machen uns gut und es wird immer besser, denn Ende diesen und Anfang des nächsten Jahres fruchten so einige Pläne erst, die wir schon vor einem Jahr gesät haben. 😉

 

Nandurion: Und wie seid ihr mit Aranien verbunden oder wie seid ihr dazu gekommen jetzt die Aranien-Spielhilfe zu schreiben? Was reizt euch besonders an Aranien?

Johannes Kaub: Tatsächlich war ich anfangs gar nicht für die Mitarbeit an der Regionalspielhilfe vorgesehen, habe ich doch genug eigene RSH-Projekte auf dem Schreibtisch 😉 Dann hat eine Rochade in der Autorenriege aber dazu geführt, dass ein paar Textteile dringend einen Schreiberling benötigten, wofür ich mir gerne die Zeit genommen habe.

Serina Steinmann: Mein allererster DSA-Charakter war eine aranische Schöne der Nacht. Der Charakter kommt nicht mehr oft zum Einsatz, aber die Liebe für die Region ist geblieben. Da hat es mich natürlich gefreut, als Zoé und Alex mich nach Unterstützung gefragt haben. Gerade die kulturellen und modischen Besonderheiten in Aranien waren mir da wichtig.

Jasmin Neitzel: Ich bin schon lange Fan der Region und habe darum früh meinen Hut für die Regionalspielhilfe in den Raum geworfen. Zoé und Alex waren so gut ihn aufzuheben und mich ins Team zu holen.

Das Cover des Abenteuers Schleierfall, gezeichnet von Verena Biskup

Thomas Eberhard: Ich bin über Umwege nach Aranien gekommen. Meine aventurische Lieblingsregion war lange das vielfach missachtete Maraskan. In einer dort von mir geleiteten Kampagne hat ein Spieler einen Rosenritter gespielt und sich am Ende gewünscht, den in seiner Heimat darstellen zu können. So begann eine Aranien-Kampagne, von der der erste Teil um den 35-Tage-Krieg fertig ist und der zweite Teil um die Schleier-Abenteuer der Splitterdämmerung in diesem Jahr begonnen hat.

Zoé Adamietz: Aranien habe ich viel bespielt, da es Alex’ Lieblingsregion ist und er als Spielleiter unserer Gruppe aussuchen kann, wo es hingeht ;D Dabei habe ich die märchenhafte Atmosphäre und die Unterwelt Araniens lieben gelernt. Ich finde es sehr spannend, was die Magier da im Untergrund so treiben, inhaltlich wie ästhetisch, und Sphingen gehören zu meinen liebsten Fabelwesen. So gesehen begeistern mich an Aranien ganz konkrete Elemente, die hier als Setting wundervoll miteinander verknüpft werden.

Alex Spohr:Da ich schon sehr viele Ausflüge nach Aranien gemacht habe, wollte ich mich unbedingt redaktionell und als Autor um das Mhaharanyat kümmern. Es war 2019 jetzt auch einfach an der Zeit, dass wir in der Redaktion uns vermehrt um die Regionalspielhilfen bemühen, damit es vorangeht und da machte ich den Vorschlag, dass Zoé und ich Aranien direkt betreuen.

Ich habe für die Regionen noch sehr viele Ideen und Plots für die einzelnen Meisterpersonen und mir liegt viel daran, dass es von der Geschichte her immer weiter geht. Wir waren auch alle sehr motiviert, das hat die Arbeiten daran beschleunigt, auch wenn jede Menge zu tun war und man eine ganze Produktpalette für eine Region nicht aus dem Ärmel schüttelt.

Marie Mönkemeyer: Mit Alex als Spielleiter kommt man um Aranien nicht drumherum. Und gerade mit dem Testspiel von “Schleiertanz” verbinde ich sehr schöne Erinnerungen.

Christian Nehling: Aranien habe ich aufgrund der Schleiertanz/-fall-Abenteuer kennengelernt. Inzwischen leite ich selbst eine Gruppe, in der wir die Geheimnisse hinter dem Schleier gemeinsam erleben. Die Vielfältigkeit von tulamidischen Märchen bis zu

Einige Krallen hat sie noch: Schwarze Dornrose von Nele Klumpe

boshaften Intrigen empfinde ich als eine große Stärke der Region.

Tara Flink: Leider hat sich meine Gruppe noch nie dorthin verirrt. Mein erster richtiger Kontakt mit der Region kam über das Lektorat von Johannes‘ Abenteuer „Krallenspuren“, durch das ich direkt einen sehr atmosphärischen Einstieg in das besetzte Gorien und die Vergangenheit der Region bekommen habe. Bei der Arbeit an der Regionalspielhilfe habe ich mich besonders in das wilde Yalaiad verliebt, dessen Menschen trotz der dunklen Vergangenheit nicht den Mut im Kampf gegen die letzten Auswüchse Orons verlieren.

 

Nandurion: Gibt es eine Lieblingsfigur in Aranien für euch?

Serina Steinmann: Es gibt da so eine Hexe, die in Tiergestalt Menschenopfer jagt und vom Volk dafür verehrt wird. Über die hätte ich gerne noch mehr gemacht.

Jasmin Neitzel: Wir haben mit Azral ay Teralkira jetzt eine kanonische Transfrau, die wir schon in anderer Geschlechterrolle kannten, so eine Repräsentation schafft natürlich Sympathien. Danke an Alex für die Umsetzung. Aber ich verfolge auch Kharibets politische Manöver mit wohlwollendem Interesse.

Zoé Adamietz: Methelessa ya Comari! In einem anderen Universum hätte sie auch Jedi-Meisterin sein können, hier in Aranien ist sie eine echte Naturgewalt im Mantel einer alten Dame (man beachte den coolen Kragen — Stil hat sie auch!), die im Alleingang mit ihren Illusionen so einiges anstellen könnte. Gerade weil den Illusionisten niemand etwas zutraut, könnte da so einiges passieren…aber weil Methelessa eine zentrale Vertrauensperson der Krone ist, missbraucht sie ihre Fähigkeiten natürlich nicht. Oder? 😉

Schurke oder Schönling? Portrait von Kharibet gezeichnet von Regina Kallasch

Alex Spohr: Uh, eine einzelne Figur wird schwierig, ich hoffe, ihr gesteht mir drei zu. Wichtig ist natürlich einen Superbösewicht zu haben, dessen Pläne glaubwürdig und weitreichend sind. Ohne guten Bösewicht, keine guten Geschichten.

Kharibet hat schon ein gewaltiges Potenzial als Schurke und wenn die zukünftige Planung für ihn so läuft, wie ich mir das vorstelle, könnte er einer der großen Erzschurken von DSA werden.
Khelbara ay Baburia mag ich ebenfalls, ich schätze vor allem an ihr, dass sie keine klassische Heldin ist, weder perfekt, noch in allen Belangen herausragend, aber mit einem frechen Mundwerk gesegnet. Sie ist für mich manchmal sowas wie ein aventurischer Deadpool, den ich auch sehr schätze. Mal schauen, vielleicht habe ich ja irgendwann Lust, einen Roman über eines ihrer Abenteuer zu schreiben, oder sogar eine Trilogie – aber versprochen, ich gebe erst das Manuskript für alle Teile ab, bevor der erste Band erscheint. 😊
Taref, den Wirt des Roten Kamels, habe ich mittlerweile auch liebgewonnen. Er ist grundsympathisch und verlässlich, man kann immer zu ihm und dem Roten Kamel zurückkehren, ein sicherer Hafen für Helden und dennoch auch immer wieder Ausgangspunkt und Ort für Abenteuer. Ich hatte schon vor Jahren die Idee, dass er immer wieder auftritt.

Christian Nehling: Mein Herz schlägt für die Oberhexe Araniens Asha al’Fhelya  in der Spielhilfe. In früheren Publikationen ist sie als Figur selten thematisiert worden.

Sybia al’Nabab von Verena Biskup

Tara Flink: Da ich vor allem Regionalbeschreibungen verfasst habe, habe ich zu keiner Figur der Spielhilfe eine besonders enge Bindung. Direkt gefallen haben mir aber die Illustration und die Beschreibung der neuen Radjara von Palmyrabad, Rashpatani.

Thomas Eberhard: Meine Lieblingsfigur war wohl, wie mir meine Spieler*innen wiederholt vorhalten, eindeutig Sybia. Im aktuellen Aranien tendiere ich zu Salamon ibn Dafar, dem neuen starken Mann in der Mada Basari.  

 

Nandurion: Wer von euch war denn für welchen Teil der Regionalspielhilfe verantwortlich?

Zoé Adamietz: Theoretisch war ich an allen irgendwie beteiligt, da ich mit Alex die Outline des Projekts erstellt habe und fast alle Texte der Autoren abgenommen habe. Als Autorin bin ich unter anderem wohl für Sitten & Gebräuche, Redensarten & Aberglaube, einige Tier-, Pflanzen- und Professionsbeschreibungen sowie Teile der Mysteria & Arcana verantwortlich.

Johannes Kaub: Wie erwähnt, bin ich eher ungeplant in das Projekt hineingerutscht. Sollte sich also ein Leser bei der Lektüre der RSH denken “Das ist aber schlecht recherchiert, hat sich der Autor denn nicht gründlich genug vorbereitet”, dann stehen die Chancen gut, dass der Teil von mir ist xD

Mode? Ein Fez gezeichnet von Karin Wittig

Serina Steinmann: Ich habe möglicherweise etwas mit Hexen, Tanzen und Mode zu tun.

Jasmin Neitzel: Am wichtigsten fand ich fast im Settingkasten das Grundthema der Spielhilfe in Worte zu fassen. Aber weitaus größere Anteile hatte ich an Land & Leute — alles bis auf Gorien und das Yalaiad —, Handel & Wandel und den Städten — unter anderem Barbrück und Palmyrabad.

Tara Flink: Ich habe das Yalaiad und Gorien übernommen und außerdem noch ein paar Texte zu Mysteria & Arcana Teil beigesteuert.

Alex Spohr: Ich habe mich, wie bei jeder Regionalspielhilfe, um einige der Regelelemente gekümmert, habe ein paar der (Groß-)Städte und Mysterien übernommen, vor allem bezüglich der Ilaristen, Oronis und der Qabalyim. Ansonsten habe ich mich noch intensiver um die Rüstkammer und Mondsilberne Nächte gekümmert. Und die Landkarten, die waren wirklich die Niederhöllen. Ansonsten war mein Part vor allem mit viel Planung und Checks verbunden, den ich dank Zoé aber auch nicht allein ausfüllen musste.

Nostalgie: Die alte Aranien-Karte von Ralf Hlawatsch

Marie Mönkemeyer: Ich habe möglicherweise etwas mit Flora und Fauna zu tun.

Christian Nehling: Beim Thema Magier, Götter & Dämonen sowie Kampfkunst könnt ihr mit dem Kriegsfächer in meine Richtung zeigen.

Thomas Eberhard: Ich habe den Teil zur aranischen Historie und den Teilabschnitt zu Recht und Gesetz in Aranien geschrieben.

 

Nandurion: Danke an die Autor*innen für das Interview bis hier hin und an Ulisses für die bereitgestellten Bilder. Der 2. Teil des Interviews folgt am Donnerstag.

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16 Kommentare zu Interview zur Aranien Regionalspielhilfe: Teil 1

  1. Nottel sagt:

    Danke für das Interview, Queery! Die bunte Bilderauswahl ist auch nett.

  2. Tybalto sagt:

    Azral ay Teralkira – gibt es überhaupt Trans* Menschen in Aventurien, die wie bei uns auf der Erde funktionieren? Ich meine, es gibt literally Möglichkeiten durch Magie/Karma das biologische Geschlecht zu 100% zu wechseln. Das muss einfach anders als auf der Erde funktionieren.

    • Jasmin sagt:

      Es gibt trans* Menschen, in dem Sinne, dass nicht alle auf Anhieb von der Gesellschaft in die für sie Geschlechterrolle gedeutet werden. Es gibt auch Dysphorie in Aventurien. Wie eine Transition genau funktioniert hat dann natürlich Fantasyelemente. Aber ich wäre über Zauberei im realen Leben auch ganz froh, wenn es die Möglichkeit gäbe. 😉

  3. Alex Spohr sagt:

    Hi Tybalto!
    Ja, Trans-Menschen gibt es auch in Aventurien. In Wege der Vereinigungen steht mehr über sie und auch, wie dies durch eine Zeremonie möglich ist. Insbesondere in Aranien gibt es auch Geweihte, die die Fähigkeiten besitzen, die Zeremonie dauerhaft wirken zu lassen. Ist also alles so weit hintergrundkonform. 🙂

    • Tybalto sagt:

      Danke für die Antwort.
      Ich meine nur, dass hier mit einer Transperson geworben wird, die UNMÖGLICH so Transsexuell sein kann wie auf der Erde, da es in Aventurien eben zu 100% möglich ist das biologische Geschlecht zu wechseln. Azral, kann also kein Beispiel für eine Transperson sein,, ähnlich einer auf der Erde sein.

      • Jasmin sagt:

        Das Bedürfnis existiert aber genauso. Die fantastischen Möglichkeiten zur Transition machen sie nicht weniger trans, genauso wie sie ohne magische oder medizinische Möglichkeiten mehr trans wäre.

        • queery sagt:

          @Tybalto: Ich verstehe deinen Punkt nicht so ganz. Eine Transition und eine Identität als Transperson ist doch nicht dadurch nicht mehr wichtig oder gegeben nur weil ein Karmales Ritual eine biologische Geschlechtsangleichung einfacher macht. Die Plastische Chirogie ist ja auch mitlerweile so weit, dass zusammen mit einigen anderen Sachen eine Transition zu möglich ist, dass das Parsing (also wie Menschen in ihrer Geschlechterrolle performen) vielen nicht mehr auffällt. Aber trotzdem bleiben die Personen ja Trans-Personen, auch wenn dir vielleicht nicht auffällt das sie das sind. Und ganz unabhängig davon gibt es ja auch viele Trans*-Menschen die überhaupt keine biologische Angleichung/Veränderung wollen, die wird es trotz der karmalen Möglichkeiten auch in Aventurien geben.

  4. Shirwan sagt:

    Vielen Dank fürs Interview! Sehr interessant. Ich freue mich schon sehr auf die neue Regionalbox. Beim letzten Interview mit Jasmin, dass ich auf YouTube gesehen habe, hab ich richtig gemerkt, dass da jemand mit Leidenschaft an der Sache mitwirkt und ich bin mir sicher, dass sich das in der Regionalbeschreibung widerspiegeln wird.

    • queery sagt:

      Danke für den Dank. Ist immer schön zu hören und deiner Beobachtung in Bezug auf Jasmin kann ich mich nur anschließen dass hat mir auch bei ihr, aber auch allen Beteiligten richtig vorfreude auf die Regionalspielhilfe gemacht, dass ich da das Gefühl hab, da würd nicht nur Pflichtprogramm abgeliefert sondern ist richtig Motivation und Liebe dahinter.

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  6. sirius sagt:

    Hey Queery! Danke für die tolle Zusammenstellung des Interviews. Auch ich freue mich schon auf die Spielhilfe über Aranien, auch wenn ich dann wohl wieder mit einer persönlichen Schwäche zu kämpfen habe: Ich kann mir nämlich Namen wie Methelessa ya Comari Khelbara ay Baburia Asha al’Fhelya einfach nicht merken. Sie verschwimmen in meinem Gehirn immer zu einem exotischen Singsang, aber das liegt leider an mir und nicht an den Autoren, die gleich mehrere spannende Charaktere erschaffen haben! Daher: Weiter so!

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